Freitagsfüller

Freitagsfüller #525

1.  Ich weiß zwar nicht, was in den Köpfen mancher Menschen vor sich geht, aber das ist eigentlich auch nicht mein Problem, das müssen sie mit sich selber ausmachen.

2. Im September kommt der Downton Abbey Film in die Kinos, ich habe dafür schon eine Verabredung mit der Freundin und ich bin sicher: mir gefällt’s.

3. Was ist mit den Briten los – seit Beginn der Brexit-Verhandlungen herrscht scheinbar ein unentwirrbares Chaos, ob sich das jemals zur Zufriedenheit aller regeln lassen wird?

4. Warum man sich eine Handtasche von irgendeinem Designer kaufen muss, die meist unfassbar viel Geld kostet, wird mir wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

5.  Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde, wüsste ich schon sehr genau, was ich damit machen würde – ich spiele aber kein Lotto, es besteht also keine Gefahr, dass das eintreten könnte.

6. Seewasser ist meine liebste Bodylotion im Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier bei meiner Mutter, morgen habe ich geplant, Einkäufe und Haushalt zu erledigen, das kam diese Woche etwas zu kurz und Sonntag möchte ich nach dem Spaziergang zur Wahlurne einfach nur in Ruhe auf dem Sofa sitzen und stricken!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

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Aus dem Leben gegriffen · Gewusst wie

Zivilcourage

Zi·vil·cou·ra·ge

/t͜siˈviːlkuraːʒə,Zivílcourage/

Substantiv, feminin [die]
  1. Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt

 

Zivilcourage war das Thema einer Fortbildung, die ich vor ein paar Tagen gemacht habe. Im Vorfeld war ich sehr neugierig, was mich da erwarten würde und hatte auch so einige Fragen dazu im Kopf, z.B.

  • Wie kann sich jemand verhalten, der körperlich eingeschränkt ist und Angst hat, sich zwischen streitende Menschen zu stellen?
  • Ist es erlaubt, in solchen Situationen Fotos oder kleine Videosequenzen mit dem Handy zu  machen?
  • Woran kann ich erkennen, ob es sich um eine Rangeleien zwischen Menschen handelt oder ob jemand eingreifen muss?

Natürlich wurde all das in dem zweitägigen Seminar beantwortet. Und zusätzlich wurden ganz viele andere Unsicherheiten genommen. Die Seminarleiterin ist im Hauptberuf Polizistin und konnte natürlich ganz viel aus ihrem Alltag an Beispielen beisteuern und auch aus erster Hand darüber informieren, was in solchen Situationen für die Polizei und andere Ersthelfer besonders wichtig ist.
Die Fortbildung bestand aus Informationen, aus Rollenspielen, aus Filmsequenzen und ganz vielen Gesprächen. Das war abwechslungsreich und hielt auch die Gruppe bei der Stange. Zeitweise wurde es ziemlich laut im Seminarraum, weil wir uns gegenseitig anschreien musste – auch das eine Erfahrung, die man mal gemacht haben sollte, vor allem, wenn man ansonsten eher zu den ruhigeren Menschen gehört.

Insgesamt war das eine sehr gute Idee, diese Fortbildung mitzumachen. Wer von Euch die Möglichkeit hat, sollte unbedingt auch daran teilnehmen, weil es inzwischen zu viele Menschen gibt, die einfach wegschauen und sich die Mentalität „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ immer weiter verbreitet. Und jeder von  uns kann blitzschnell in eine Situation kommen, in der er sich wünschen würde, jemand mit Zivilcourage würde eingreifen.

Wenn  jetzt jemand neugierig geworden ist, hier könnt Ihr Euch auch online informieren:

https://zeig-courage.de/courage-informationen/die-sechs-regeln-fuer-zivilcourage/

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/02Zivilcourage-zeigen/Zivilcourage-zeigen_node.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilcourage

 

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 18 – 2019

Jeder hat gelegentlich mal ein Strickproblem. Wie löst Ihr diese Herausforderung? Fragt Ihr jemanden, von dem Ihr wisst, dass der oder die das schon einmal gemacht hat? Oder schaut Ihr bei Youtube oder Ravelry nach Hilfestellungen? Oder blättert Ihr ganz „oldschool“ noch in Büchern? 

Ich gehöre da definitiv erst einmal zum Team Bücher. Schließlich besitze ich eine recht ansehnliche Sammlung verschiedenster Bände, inklusive diverser Grundlagenbücher. Wenn ich dort nicht weiterkomme, frage ich eine Suchmaschine und landet darüber meist bei Youtube. Videos funktionieren auch fast immer recht reibungslos, obwohl die Qualität ja doch sehr unterschiedlich ist. Hilft mir das auch nicht weiter, suche ich mir bei Ravelry jemanden, der das Modell schon gestrickt hat und frage dort nach Hilfe. Wenn es geht, persönlich, wenn nicht, auch schon mal per PN oder Mail. Vorausgesetzt, ich habe an diesem Punkt  nicht schon längst die Lust an diesem Strickstück verloren.

Montagsstarter

Montagsstarter 21 – 2019

  1. Aktuell geht es bei uns drunter und drüber, aber ich hatte ja angekündigt, dass 2019 das Jahr der Veränderungen sein wird. Offensichtlich nun noch viel mehr, als ich ohnehin schon angenommen hatte.
  2. Nachrichten konsumiere ich nicht mehr so viel wie früher, aber morgens ist das Radio Pflicht und am Abend gehöre ich zum Team HEUTE.
  3. Ich hätte gerne viel mehr Zeit für meine Hobbies und würde so gerne auch noch anfangen zu nähen.
  4. Netflix oder Prime? Beides. Natürlich.
  5. Blumen mag ich am liebsten im Garten, bei Blumensträußen finde ich immer so schade, dass sie nach ein paar Tagen hinüber sind.
  6. Ich brauche auch mal einen Gärtner, denke ich, der den Garten auf Vordermann bringt, da sieht das wirklich aus wie Kraut und Rüben.
  7. Ich habe diese Woche die üblichen Termine vor, dann soll noch das Ausräumen des Dachbodens erledigt werden und ich freue mich auf das Treffen mit den Strickfreundinnen am Donnerstag.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Auf den Nadeln · Gestricktes

Baker’s Twine

Topflappen? Topflappen! Braucht man die eigentlich noch? Ja, offensichtlich.

Seit ein paar Wochen geistern die Topflappen Baker’s Twine durch die sozialen Medien und entwickeln ein unglaubliches Suchtpotential. Ich gebe zu, dass ich zu Anfang niemals gedacht hätte, dass sich das so entwickelt, weil eigentlich doch jeder genügend Topflappen zu Hause hat. Aber durch die geniale Aufhängung sehen sie eben sehr pfiffig aus und das weckt einfach Begehrlichkeiten. Trotzdem plante ich nicht, sie zu stricken.

Bakers Twine 1

Dann aber sah eine Kollegin, die zwar viel näht, aber nicht stricken kann, diese Topflappen im Netz und bat mich, ihr welche zu stricken. Also Anleitung gekauft und losgestrickt. Die Baumwollgarn-Kiste ist sehr gut gefüllt und es war nicht nötig, etwas  Neues zu kaufen, was ja zur Abwechslung auch mal ganz gut ist. Gestrickt sind die Topflappen ziemlich schnell und so konnte ich sie schon nach ein paar Tagen an die Kollegin weitergeben. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie das Kreise zog, und als ich ihr Büro verließ, um in mein eigenes zurück zu kehren, hatte ich zwei neue Aufträge für Topflappen kassiert.
Mein drittes Topflappen-Paar strickte ich folgerichtig dann beim UFO-Stricken und schnell hatten sich auch die Strickfreundinnen mit dem Virus infiziert. Nun nadeln wir alle um die Wette an den Baker’s Twine Topflappen und sind überrascht, wer auf einmal neue Topflappen braucht.

Bakers Twine 2

Mein Baumwollvorrat ist immer noch sehr gut gefüllt und ich finde, dass das eine gute Gelegenheit ist, davon einiges zu verstricken und gleichzeitig schon mal an die Produktion von Weihnachtsgeschenken zu denken. Endlich mal rechtzeitig, nicht wieder erst Anfang Dezember, weil Weihnachten ja immer so plötzlich kommt. So werde ich ganz sicher noch einige Topflappen-Paare stricken und eine weitere Idee dazu umsetzen, die mir passend dazu in den Kopf gekommen ist.

Manchmal kann einen sogar die Strickwelt noch so richtig überraschen.

Freitagsfüller

Freitagsfüller #524

1.  Wenn es nicht mehr so kalt und windig ist, beginnt wieder die  Zeit, in der ich auf der Terrasse sitze und das Spinnrad surrt.
2.  In Kartoffelsalat muss müssen Eier und Radieschen drin sein!
3.  Es ist hart mit anzusehen, wie mit vielen Menschen im beruflichen Alltag umgegangen wird.
4. Der Mai ist schon wieder mehr als zur Hälfte vorbei, bald schon ist Juni.
5.  Ich wette, dass die meisten Menschen wieder auf so einen Sommer wie im vergangenen Jahr hoffen – ich gehöre auf jeden Fall nicht dazu.
6.  Der Wind in den Bäumen, der Regen auf meinem Gesicht, Sonne auf der Haut – ich kann jedem Wetter etwas Gutes abgewinnen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Strickzeug, morgen habe ich geplant, vielleicht noch mal zum Möbelschweden zu fahren und Sonntag möchte ich anfangen, noch einmal die Downton-Abbey-Folgen zu gucken, damit ich rechtzeitig damit fertig bin, wenn der Film in die Kinos kommt!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 17 – 2019

Strickt Ihr nur nach deutschen Anleitungen oder auch nach anderssprachigen? 
Vielleicht sogar nach Anleitungen, die weder deutsch noch englisch sind? Wie 
arbeitet Ihr die Anleitungen ab – erst übersetzen und dann stricken? Oder in 
der Originalsprache? 

Ich stricke nach deutschen und englischen Anleitungen, wenn es nötig ist inzwischen auch nach dänischen oder auch nach anderen Sprachen. Englische Anleitungen lese ich inzwischen so flüssig, dass eine Übersetzung für mich nicht mehr nötig ist – und so, dass ich anschließend nicht mehr weiß, ob ich nach einer deutschen oder englischen Anleitung gestrickt habe. Bei Anleitungen in anderen Sprachen schaue ich erst einmal nach Übersetzungslisten im Netz und überprüfe, ob ich alles richtig verstanden habe. Charts kann ich in allen Sprachen entschlüsseln, wenn irgendwo ein Bild des Musters abgebildet ist. Manchmal waren Muster so etwas hakelig, aber meist findet sich ein Weg, den man gehen kann. Sehr hilfreich fände ich, wenn es eine einheitliche Codierung von Mustern geben würde und nicht jede Zeitschrift / jedes Land seine eigene machen würde. Das ist aber nur Wunschdenken und sicherlich nichts, was sich weltweit durchsetzen ließe. Muss es auch nicht, meist findet sich Hilfe bei Ravelry oder an anderen Stellen im Netz.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.