Freitagsfüller

Freitagsfüller #538

1. Heute wird die Woche mit einem guten Essen mit langjährigen Freunden gut enden, ich finde, dass ist genau der richtige Abschluss für die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub.

2. Vor meinem Urlaub habe ich noch meinen jährlichen Kontroll-Termin erledigt und war beim Zahnarzt.

3. Vor meinem Fenster im Büro fahren den ganzen Tag Straßenbahnen und Autos, letztere über Kopfsteinpflaster – das ist immer ganz schön laut.

4. Wer hat sich nicht schon mal den Zeh am Bettgestell gestoßen, das tut weh.

5. Es könnte sein, dass sich in meinem Leben noch einmal einige wichtige Dinge ganz grundlegend ändern.

6. Manche Geschichten regen einen wirklich zum Lachen an: hahaha!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein nettes Essensdate mit guten Freunden, morgen habe ich geplant, ein paar Dinge von der To-Do-Liste zu killen und Sonntag möchte ich in Ruhe auf dem Sofa sitzen und stricken!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Werbeanzeigen
Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 30 – 2019

Der Sommer neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Steigt Ihr jetzt schon in die Weihnachtsproduktion ein oder hat das für Euch noch  Zeit?

Normalerweise stricke ich keine Weihnachtsgeschenke. Meist taucht auf den letzten Drücker dann aber doch noch etwas auf, was schnell gemacht werden muss. Ich nehme mir jedes Jahr vor, früher anzufangen. In diesem Jahr hat das tatsächlich geklappt, die kleinen Mitnahme-Geschenke für besondere Menschen sind schon fertig – es gibt Baker’s Twine Topflappen.
Ansonsten warte ich ab und harre der Dinge, die da kommen. Vermutlich wird es trotz der guten Vorbereitung in diesem Jahr und meiner Aussage, keine Weihnachtsgeschenke zu stricken, doch wieder eng. Wie immer. Manche Dinge ändern sich vielleicht nie.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Montagsstarter

Montagsstarter 33 – 2019

  1. Der Montagsstarter kommt von Antetanni und von Martin (die Links findest Du unter diesem Beitrag) – schau mal vorbei.
  2. Nichts geht über einen tollen Blumenstrauß als ein „Willkommen zurück aus dem  Urlaub-Gruß“ auf dem Schreibtisch bei der Arbeit – die tollsten KollegInnen habe ich auf jeden Fall.
  3. Ich lese in diesem Montagsstarter das erste Mal von diesem Trend und habe keine Ahnung, was das ist: Cold Brew Coffee?
  4. Da ist man mal ein paar Tage nicht zu  Hause, da übernehmen die Spinnen im Haus das Regiment, es ist unfassbar, wie viele davon wir in diesem Jahr in unserem Haus haben.
  5. Ich liebe wirklich solche Naturgewalten, wie Sturm, Regen, Gewitter.
  6. Davon hatten wir auch schon so einiges  in diesem Jahr.
  7. Arbeiten und um die Eltern kümmern, das liegt so an und dann noch einige Dinge nachholen, die auf meiner endlosen To-Do-Liste stehen.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Aus dem Leben gegriffen

Zurück im Alltag

Drei Wochen Urlaub liegen jetzt hinter mir. Wie immer ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und war – eigentlich auch wie immer – viel zu kurz.

Meine To-Do-Liste am Anfang des Urlaubs war sehr lang. Am Ende des Urlaubs ist sie auch  nur unwesentlich kürzer. Aber sei’s drum, die Erholung stand in diesem Jahr eben im Vordergrund. Wenn ich auch von der eigentlichen Liste nicht viel erledigt habe, heißt es nicht, dass ich völlig untätig war. Hauptsächlich habe ich über das geplante Buch nachgedacht, weil ich gemerkt habe, dass bestimmte Vorstellungen nicht so laufen können, wie ich mir das gedacht habe. Nun muss ich einen neuen Ansatz für einen Teil meiner Geschichte finden, habe aber schon Ideen, was ich da machen kann. Dazu sind erneute Recherchen sinnvoll. Und Lücken, was die handwerkliche Arbeit am Vorgang des kreativen Schreibens anbelangt, muss ich wohl auch noch schließen. Auch daran arbeite ich gerade.

Außerdem habe ich ein paar interessante Handarbeits-Techniken gefunden, die ich mich sehr reizen und mit denen ich mich wenigstens schon einmal informativ auseinander gesetzt habe. Für ein Thema könnte ich mir auch eine Umsetzung in einem Buch vorstellen. Ein weiteres Thema hatte ich vor einiger Zeit schon mal begonnen, dann jedoch wieder aus den Augen verloren. Nun ist es aber wieder präsent und ich freue mich auf neue Umsetzungen.

Ich habe viel Zeit mit der Herzensfreundin verbracht, die mich im Rahmen ihres Urlaubs 10 Tage besucht hat und war anschließend noch einige Tage beim Lieblingssohn und seiner Liebsten. Da gab es ja einiges zu feiern und vieles zu besprechen – und die Auszeit, weg vom Zuhause hat wirklich gut getan.
Auch die Lieblingstochter hat einen großen Schritt in die Zukunft getan und ist nun zum ersten Mal wirklich frei in ihrem Leben. Ich gönne es ihr so sehr und freue mich, wenn ich sehe, wie glücklich und strahlend sie jetzt wieder lachen kann und welche Last ihr von den Schultern gefallen ist.

Gestrickt habe ich viel, fertig geworden ist trotzdem nur wenig. Das lag vor allem daran, dass ich an zwei Großprojekten weitergearbeitet habe, an denen ich eine Menge geschafft habe – trotz der teilweise sehr heißen Tage – , die ich aber natürlich in diesem  unfertigen Stadium nicht zeigen möchte. Ich bin aber optimistisch, dass sie beide bis Jahresende fertig sein werden.

Nun geht es mit großen Schritt dem Herbst entgegen. Berufliche Veränderungen stehen an, wieder mal. Vielleicht nur für eine gewisse Zeit, vielleicht für länger, vielleicht für den Rest meines Berufslebens, wer weiß das schon so genau. Ich sehe diesen Veränderungen aber recht gelassen entgegen. Wirklich schrecken kann mich nicht mehr so viel und Veränderungen sind eben auch nur etwas anders gelagerte Herausforderungen, die man stemmen muss. Trotzdem bedeutet es, dass viel Arbeit auf mich zukommt und ich an anderen Stellen Abstriche machen muss. Aber auch das ist eben so.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 29 – 2019

Wenn Du eine Urlaubsreise planst,  planst Du dann auch, was Du zum Handarbeiten mitnimmst oder verlässt Du Dich darauf, dass es am Urlaubsort auch Material für Dich gibt? Ist das, was Du tatsächlich mitnimmst immer exakt bemessen und Du bekommst fertig, was Du Dir eingepackt hast oder nimmst Du vieles auch wieder unfertig mit nach Hause?

Wenn ich mal verreise, habe ich immer Handarbeitszeug dabei. In der Regel immer viel zu viel. Dabei landet nicht nur Strickzeug in einer eigenen Reisetasche, sondern auch Häkelzeug, ein Stickprojekt, Spinnfasern, wenn ich auch das Spinnrad mitnehme. Dabei sind das nicht nur bereits angefangene Projekte, sondern auch Projekttaschen, in denen ich Material, Nadeln und Anleitungen zusammengepackt habe. Es könnte ja sein, dass ich gerade etwas machen möchte, und dann nichts dazu eingepackt habe. Das fände ich schrecklich. Meine Familie kennt das schon und verkneift sich dumme Kommentare. Ich weiß schließlich selber, dass ich immer zu viel mitnehme und habe auch nie den Ehrgeiz, alles fertig zu bekommen. Schließlich nehme ich ja auch mehrere Bücher mit, für den Fall, dass ich eines schneller durchlese, als ich gedacht habe und mir ein anderes vielleicht nicht gefällt. Natürlich kann ich nur so  großzügig packen, weil ich mit dem Auto verreise und nur in sehr seltenen Fällen eine Flugreise plane.

Wie ist das bei Euch: seid Ihr auch so verrückt?

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 28 – 2019

Heute gibt es nur eine kurze Frage: Welche Randmasche bevorzugst Du? Und warum? 

Für die Randmasche hebe ich die erste Masche jeder Reihe ab und stricke die letzte Masche. Daraus ergibt sich ein glatter Rand, bei dem die Fäden am Ende der Reihe ein V ergeben. Bislang klappte das auch recht gut und ich mag diesen ordentlichen Rand. In der letzten Zeit war ich damit aber zunehmend nicht mehr zufrieden, möglicherweise hat sich meine Strickweise verändert. Der Rand wird mir einfach zu locker und wenn ich daraus Maschen aufnehme, beispielsweise um eine Ferse zu stricken, zieht sich das auseinander und sieht irgendwie unordentlich aus. Ich hatte schon länger geplant, mich mal mit dem Thema Randmaschen auseinander zu setzen und mir eine Übersicht zu basteln – dazu kann ich dann ja vielleicht auch Eure Antworten nutzen.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 27 – 2019

Wie strickt Ihr neue Knäuel ab – von innen oder von außen? Wickelt Ihr das ganze Knäuel vielleicht erst um, um Knoten zu entdecken, oder auf eine Kone? Kullert Euer Knäuel während des Strickens über den Boden oder habt Ihr das irgendwo verstaut?

Im Normalfall stricke ich ein Knäuel von innen ab. Das Herausfischen des Fadens aus der Mitte ist allerdings immer eine Gradwanderung, es kommt schon häufig vor, dass mir die Hälfte des Knäuels mit rausflutscht und ich dann erst einmal einen Berg Wollkotze wickeln muss. Je nachdem, wie viel das ist, wickle ich dann manchmal das Knäuel mit einem Wollwickler neu auf – und stricke dann wieder von innen ab.
Nun gibt es aber eine Reihe von Knäueln, die so gewickelt sind, dass es schwierig ist, das Fadenende im Inneren zu finden, wie z.B. bei den Zauberbällen. Die stricke ich dann tatsächlich auch von außen ab, lege das Knäuel dann aber entweder in eine Schale oder stecke es auf einen Wollabwickler. Das funktioniert recht gut, ist für mich dann aber kein Mitnahmegestrick mehr.
Auf Konen habe ich meine Wolle noch nie gewickelt, ich hätte da auch gar keine. Und um im Vorfeld schon einen Knoten zu entdecken, habe ich auch noch nie ein Knäuel umgewickelt.