Blogliebe

BlOGLIEBE Januar: Anfang

Bine vom Blog Was eigenes hat im Rahmen ihrer Aktion Schreibzeit in diesem Jahr darum gebeten, jeden Monat etwas zum Thema Bloggen zu schreiben. Das ist ein spannendes Thema und deswegen beteilige ich mich sehr gerne an dieser Aktion.

BLOGLIEBE Januar: ANFANG.
Wieso hast Du angefangen zu bloggen? Was hat Dich bewegt Deinen ersten Beitrag zu schreiben?
Wie ist Dein Blogname entstanden und wie war das so am Anfang?

Das genaue Datum, wann ich wirklich und echt angefangen habe zu Bloggen, weiß ich leider nicht mehr. Es war irgendwann 2001/2002. Damals war ich in verschiedenen deutschen und amerikanischen Mailinglisten sehr aktiv und  kannte dadurch schon verschiedene Blogs, fand klasse, was ich dort an Anregungen und Informationen fand und entschied, dass ich das auch machen wollte. Schreiben war schon immer meine Leidenschaft, damals habe ich das sogar auch beruflich für eine Regionalausgabe einer großen Tageszeitung gemacht.

Ich klickte mich mit großer Begeisterung durch verschiedene Blogs, las Texte sehr unterschiedlicher Menschen (zumeist von Frauen) aus vielen unterschiedlichen Lebensbereichen. Das war spannend. Ich fand Ideen, klickte weiter und noch weiter, wollte zurück und fand das Blog mit der tollen Idee, die ich unbedingt nachmachen wollte, nicht mehr wieder. Blogrolls in anderen Blogs waren wichtig und ich verbrachte sehr oft viel zu viel Zeit vor dem Rechner.

Meine ersten Blogeinträge waren spärlich, kamen mit zum Teil großen Abständen, waren unstrukturiert. Der Bloganbieter wechselte mehrfach, der Name „Bücher- und Wollkistchen“ blieb mir aber erhalten. 2003 wechselte ich dann auf meine eigene Domain „von-stroh-zu-gold“ und schrieb dort weiter. Von da an ging es mit dem Blog bergauf. Die Themen waren natürlich Handarbeiten, die Familie, Alltagserlebnisse und Bücher. Es gab täglich mindestens einen Eintrag und ich fand großartig, dass ich schreiben konnte, wie ich wollte. Über Datenschutz und Privatsphäre dachte man nicht großartig nach. Auch nicht darüber, wer was mit welchen Daten anstellen könnte. Es gab keine Impressumspflicht, keine DSGVO, nicht hunderte von Spam-Mails zu jedem Beitrag. Nur mit den Texten und den Bildern musste man aufpassen, aber das schreckte mich nicht, weil ich meistens ohnehin meine eigenen Ideen vorstellte.
Mein Blog hatte damals viele LeserInnen, ich bekam viele Rückmeldungen, viele lernte ich später auf Strick- und Spinntreffen persönlich kennen. Zu einigen bestehen immer noch Kontakte, die ich sehr schätze.

Wie sehr sich später mein Leben ändern sollte, und welche Rolle mein Blog dabei spielen würde, hätte ich mir damals nicht in meinen schlimmsten Albträumen vorstellen können.

2 Kommentare zu „BlOGLIEBE Januar: Anfang

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