Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 7 – 2019

Vor drei Wochen habe ich Euch gefragt, ob sich mit den Jahreszeiten Eure Vorlieben für Material verändern. Das habt Ihr fast durchgängig mit „Nein“ beantwortet, was mir gut gefallen hat. Heute frage ich Euch, wie das mit den Farben aussieht. Strickt Ihr im Herbst viel mit Herbstfarben und im Winter eher dunkel? Kommen mit zunehmender Helligkeit auch die Farben in Eurer Strickzeug zurück? Oder ist es sogar umgekehrt?

Ich stricke nie nach den Jahreszeiten, weder beim Material noch bei den Farben. Das einzige  Zugeständnis, dass ich an das Frühjahr mache ist, dass ich im Verlaufe des Februar ein Stickbild hervorkrame, dass, wenn es dann endlich mal fertig ist, eine große Sonnenblumen-Blüte zeigen wird. Nach den langen dunklen Monaten sehne ich mich nach der Farbe Gelb. Immer das sicherste Zeichen für mich, dass es nun Zeit wird, dass es heller und freundlicher wird. Den Rest des Jahres stricke ich die Farben, wie sie mir gefallen und ich finde auch, dass muss so sein.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

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Montagsstarter

Montagsstarter 9 – 2019

  1. Nun bin ich auch in dieser Woche noch zur Erholung zu Hause.
  2. Kino oder daheim ist meist keine Frage mehr. Unter der Woche gehe ich nur selten mal aus, weil ich abends einfach zu müde bin und auch am Wochenende muss ich meine Kräfte sinnvoll einteilen. Große Aktionen sind nur selten drin.
  3. Zuletzt habe ich mir – als Ergänzung zu einem wolligen Gewinn – Wolle gekauft.
  4. Ich habe mir gestern nach langer Zeit mal wieder einen Kaffee gekocht, das hat gut getan und ich werde das sicher auch wieder öfter machen.
  5. Haustiere gibt es hier nur piepsend im Vogelkäfig, einen Hund oder eine Katze (die ich so gerne hätte) wird es hier aufgrund von starken Allergien aller anderen Familienmitglieder leider niemals geben können.
  6. Stimmungsvoll sah es gestern auf der Terrasse meiner Freundin aus. Sie hat absolut ein Händchen für Dekorationen und die Blumen und die Kerzen auf der überdachten Terrasse sahen einfach hinreißend aus.
  7. Schlafen und Handarbeiten sowie der Besuch einer ebenfalls kranken Freundin – das steht alles an diese Woche.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Samstagsplausch

Samstagsplausch 8/2019

Meine Woche war überwiegend ruhig und verschlafen. Ich bin inzwischen seit gut einer Woche krank geschrieben und verbringe meine Zeit im Bett oder auf dem Sofa. Mein Arzt war der Meinung, dass das noch nicht reicht und so darf ich noch eine weitere Woche zu Hause bleiben. Dann gehe ich aber auf jeden Fall wieder arbeiten (der Arzt ist jetzt nämlich im Urlaub und kann mich nicht einfach wieder aufs Sofa verdonnern).
Um die Zeit rumzukriegen, habe ich gelesen, gestrickt und ferngesehen und immer wieder mit den Kindern telefoniert. Das Dumme an so viel freier Zeit ist für mich, dass mir zu viele Ideen in den Kopf kommen und ich am Ende immer zu wenig Zeit habe, auch nur einen Bruchteil davon umzusetzen. Große Sammlungen voller Notizen und Skizzen fliegen hier deswegen immer rum. Inzwischen notiere ich mir viele Einzelheiten zu meinen Ideen, weil ich Angst habe, wichtiges zu vergessen.
Außerdem habe ich die kleinen Meisen im Garten beobachtet und gesehen, dass sie auf der Suche nach den Nistkästen sind, die bislang am Gartenhaus hingen. Da sie dort aber für die Nachbarskatzen erreichbar waren, sind die kleinen Vögel nie eingezogen. Jetzt habe ich sie katzensicher aufgehängt und sehe ihnen dabei zu, wie sie sich die Immobilien anschauen und beratschlagen, ob sie dort einziehen können. Ich hoffe, dass sie mit dem neuen Platz zufrieden sind.
Vorhin tobte Frau Dompfaff durch den blühenden Korkenzieher-Hasel. Jedes Mal, wenn sie auf einen Ast mit vielen Blüten flog, sah man ganze Wolken Blütenstaub aus dem riesengroßen Busch fliegen. Irgendwie machen solche Bilder den Frühling schon fast greifbar, auch wenn wir immer noch Februar haben und es auch im März noch mal ziemlich kalt werden kann.

Ich hoffe, Eure Woche war nicht zu stressig und die Erkältungswelle hat Euch noch nicht erwischt. Habt noch einen schönen Sonntag und startet gut in die neue Woche.

Den Samstagsplausch gibt es jede Woche bei Andrea. Vielen Dank für diese schöne Idee.

Freitagsfüller

Freitagsfüller #512

Mein Freitagsfüller kommt dieses Mal erst am Samstag, ich wollte ihn nicht schon wieder einfach unter den Tisch fallen lassen. Leider schwächele ich gerade mit einem Nasennebenhöhlen-Infekt und bin hauptsächlich müde und erschöpft (das hat aber auch noch andere Gründe), deswegen läuft hier gerade nicht besonders viel.

1.  Mein Favorit für den Oscar am Sonntag ist – tja, bei dieser Frage muss ich in diesem Jahr leider passen, es war in den vergangenen Monaten einfach keine Zeit für Kinobesuche und der einzige Film, an den ich mich erinnern kann, ist Bohemian Rhapsodie. Vielleicht hilft das ja.
2.  Es gibt Situationen, die nur schwer auszuhalten sind, denen man aber nicht entkommen kann, also bleibt nur eins: man muss sich einfach dran gewöhnen.
3.  Ich könnte im Augenblick einfach immer nur schlafen. Wenn ich dann im Bett liege, rattert das Gedankenkarussell und ich komme nicht zur Ruhe.
4. Frodo ist mein Spitzname für mein erstes eigenen Auto gewesen, das war 1984.
5. Es hat lange gedauert, aber ein Uralt-UFO wird mit Sicherheit im März fertig.
6. Das Wetter stört mich nicht, ich finde eher, dass Menschen bestimmte Situationen ungemütlich machen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf – das ist ja nun schon gelaufen, ich habe ferngesehen und dabei gestrickt , morgen habe ich geplant, die letzten Einkäufe für die Renovierung des Schlafzimmers zu erledigen und Sonntag möchte ich – trotz Nasennebenhöhlengedöns – mit einer Freundin Geburtstag feiern (der Arzt hat das ausdrücklich erlaubt)!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 6 – 2019

Früher gab es viele Blogger, die einfach nur über ihr Hobby berichtet haben, Materialien, Bücher, Zubehör vorgestellt haben, dass sie irgendwo entdeckt, gekauft und ausprobiert hatten. Es gab Tipps zu schwierigen oder auch nicht so schwierigen Themen und jede Menge Ideen zu entdecken. Heutzutage wird vieles davon von Influencern übernommen, die es inzwischen in überraschend hoher Anzahl auch bei den Hobbythemen gibt. Wie steht Ihr dazu? Lest Ihr Blogs von Influencern, ist Euch das egal? 

Wenn ich ehrlich bin, dann finde ich diese Influencer-Geschichten ziemlich gruselig. Natürlich verstehe ich die Kreativen, die von dieser Art der Finanzierung ihres Hobbies profitieren möchten und so vermeintlich leicht ihr Geld verdienen möchten. Noch mehr verstehe ich die Unternehmen, die auf diese Weise deutlich leichter die gewählte Zielgruppe erreichen können. Auf den ersten Blick scheint es also tatsächlich eine Win-Win-Situation zu sein. Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man, welche Firma gerade welche Materialien oder Bücher verschickt hat, weil alles fast zeitgleich in den Blogs beschrieben wird. Und an den schnell entworfenen Modellen erkennt man auch, welcher Zeitdruck dahinter steckt, weil alles in relativ schneller Folge eilig produziert werden muss. Ob die Meinung, die dabei dann kundgetan wird, auch tatsächlich der wirklichen Meinung entspricht, halte ich für zweifelhaft. Wer wird schon etwas Kritisches über etwas sagen, dass man geschenkt bekam, wenn dann irgendwie die Gefahr besteht, dass man bei der nächsten Lieferung nicht mehr bedacht wird. So kratzen viele Rezensionen sicher nur noch an der Oberfläche.
Ich vermisse die Blogs, denen es noch wirklich um das Hobby ging, bei denen nicht finanzielle Interessen im Vordergrund standen. Dort fanden auch die „alten Hasen“, die schon lange stricken, noch Neues und Spannendes. Es ist schade, dass so vieles mit den Jahren auf der Strecke blieb und heute fast alles nur unter dem kommerziellen Aspekt gemacht wird.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Montagsstarter

Montagsstarter 8 – 2019

  1. Es ist oft so, dass ich etwas plane und meine Kinder sagen, dass sie genau darüber auch gerade nachgedacht haben – das funktioniert also auch über hunderte Kilometer noch.
  2. Den Film „The Greatest Showman“ solltet ihr unbedingt anschauen, er hat sehr viele totale Gänsehaut-Momente.
  3. Ein gutes Buch reicht, um mich völlig in andere Welten abtauchen zu lassen.
  4. Mein Ziel ist es, die Herausforderungen dieses Jahres zu meistern und den Mut nicht zu verlieren.
  5. Die Idee, die „Märchenwelten-Ausstellung“ in Hamburg zu besuchen, finde ich sehr spannend und ich freue mich sehr darauf.
  6. Gestern habe ich, abgesehen von der Zeit, als Besuch da gewesen ist, tatsächlich nur auf den Sofa gelegen und aus dem Fenster geschaut habe.
  7. Ich habe _ und   vor und freue mich auf diese Woche nichts geplant und alles abgesagt, weil ich unbedingt erst mal diesen lästigen Infekt auskurieren muss.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Blogliebe

Blogliebe Februar: Vergleich

BLOGLIEBE Februar: Vergleich.
Kannst Du Dich gut abgrenzen von dem, was Du online so siehst? Oder bist Du manchmal neidisch, ein bisschen eifersüchtig, weil andere es scheinbar einfach besser auf die Reihe kriegen? Neigst Du dazu, Dich mit anderen aus der blinke-blinke-social-media-Welt zu vergleichen und was macht das mit Dir?

Die Social-Media-Welt ist ziemlich spannend. Man findet Unmengen an Informationen, an Anregungen und Inspirationen – und unglaublich viele Dinge, die man gar nicht wissen möchte. Am Anfang wollte ich auch gerne mitmischen. Las und schrieb bei Facebook, Twitter und an anderen Stellen. Kam aber aus zeitlichen Gründen nirgendwo wirklich mit – schwierig, wenn man berufstätig ist und nach bösen Erfahrungen fünf Mal überlegt, was man von sich preisgibt und die meisten geschriebenen Beiträge dann unveröffentlicht wieder löscht. Ich dachte eine Weile darüber nach und schmiss dann alles wieder hin. Zwar habe ich die meisten Accounts noch, bin aber nur sehr selten dort unterwegs, bzw. nutze sie, wie z.B. Twitter, nur als reine Nachrichtenplattform. Damit fahre ich recht gut.

Aktiv nutze ich derzeit noch Pinterest. Das liebe ich sehr, weil ich dort immer neue Ideen und Inspirationen finde (für deren  Umsetzung mir dann die Zeit fehlt), das aber ganz oft eine endlose Kette eigener Kreationen in Gang bringt. Allerdings sind viele meiner Pinwände dort inzwischen auf „geheim“ gestellt, schlechte Erfahrungen machen auch so etwas manchmal nötig.
Bei Instagram bin ich wohl am häufigsten, mehrmals täglich schaue ich nach Neuigkeiten. Ich poste dort längst nicht täglich, den Ehrgeiz habe ich auch nicht. Dort sind vor allem die Accounts für mich interessant, die mich in Städte oder Länder bringen, die mir am  Herzen liegen und mir so neue Reisetipps liefern. Oder solche, die mir traditionelle Strickweisen, vorzugsweise aus den skandinavischen Ländern, näher bringen. Natürlich folge ich dort auch Strickfreunden und sehe, was sie dort schreiben. Aber ich bin inzwischen keine Zwanzig mehr und habe gelernt, dass nicht alles so toll ist, wie es auf den Bildern scheint – und das manche Menschen in einer „heilen-Welt-Filterblase“ leben, die sie als perfekt der Außenwelt verkaufen möchte – meist ohne zu ahnen, dass man umso stärker anzweifelt, dass das glaubhaft ist, je lauter und aufdringlicher sie das präsentieren oder je höher die Anzahl der Wiederholungen ist.

Vergleiche: nein – nicht mehr. Natürlich lese ich auch in anderen Blogs oder Accounts  über tolle Ideen und denke, dass ich so vieles auch gerne machen möchte. Aber ich kenne inzwischen meine Grenzen, vor allem meine körperlichen und zeitlichen, und weiß, dass das für mich nicht zu schaffen ist. Nicht jetzt. Aber vielleicht später mal.

Ich gehe inzwischen meinen eigenen Weg. Es hat lange gedauert, bis ich so weit gewesen bin und es war auch nicht immer leicht, aber es ist ein gutes Gefühl, so ein wenig „über den Dingen zu schweben“ und zu wissen, dass man lieber das macht, was einem Spaß macht oder einen weiterbringt, als Dinge, die andere meinen, einem vorgeben zu  müssen, nicht im Strom mit schwimmen zu müssen. Meiner Kreativität hat das sehr gut getan.

Bine vom Blog Was eigenes hat im Rahmen ihrer Aktion Schreibzeit in diesem Jahr darum gebeten, jeden Monat etwas zum Thema Bloggen zu schreiben. Das ist ein spannendes Thema und deswegen beteilige ich mich sehr gerne an dieser Aktion.