Aus dem Leben gegriffen · Gestricktes

Strickreisende

Nun bin ich wieder zurück von einem sehr schönen und entspannten Besuch bei der Herzensfreundin in Würzburg und vom Spinntreffen am Bodensee am vergangenen Wochenende. Es war schön, liebe Strickfreundinnen und -freunde nach längerer Pause mal wieder zu sehen und eine Runde zu klönen. Da ich mit dem Zug unterwegs war, musste das Spinnrad leider zu Hause bleiben und ich habe es sehr vermisst, nun aber sicher wieder die Motivation, mich daran zu setzen. Wie immer bei solchen Treffen wurden ein paar Strickviren gestreut, so habe ich endlich mal angefangen Happy Scrappy Socks zu stricken und bin von dem Ergebnis schwer begeistert. Es ist immer toll, wenn man gefühlt mit den Gesprächen wieder anfängt, wo man Monate zuvor aufgehört hat und man nie das Gefühl hat, zu fremdeln und mit den Menschen dort wieder warm werden zu müssen. Einige, die ich dort traf, kenne ich schon deutlich länger als 10 Jahre, verfolge ihre Geschichten teilweise nur über das Internet, es fanden sich aber trotzdem sofort Berührungspunkte. Ich mag das.
Spinntreffen 2
Dieses Jahr fuhr ich  mit der Freundin auch noch bei Tutto in Hechingen vorbei, auch dort bin ich sehr viele Jahre nicht gewesen – ist halt nicht gerade um die Ecke, von Bremen aus gesehen und durch meine Krankengeschichte bin ich ohnehin auch nicht mehr so viel rumgekommen in den vergangenen Jahren. Ich musste mich dort ziemlich bremsen, um nicht in einen Kaufrausch zu fallen, solch eine Auswahl an schönen Garnen gibt es hier in Bremen fast nirgendwo. Nach dem Treffen stand dann auch noch ein Besuch bei Schoppel auf dem Plan und so bin ich mit einer ganzen Mengen neuer Ideen und neuer Wolle wieder heimgefahren.
Die beste Nachricht war aber, dass die von den Bremer Ärzten angeratene Operation, von den Klinik-Ärzten in Würzburg abgelehnt wurde. Aus sehr verständlichen Gründen und sehr zu meiner Erleichterung. Lag mir das doch wirklich schwer im Magen. Nun werde ich zwar weiterhin unrund laufen und humpeln, aber das ist halt so und ich kann damit besser leben, als mit der Aussicht auf eine weitere Operation in den nächsten Wochen. So bin ich dann beruhigt und von einem schönen Wochenende erfüllt wieder nach Hause gefahren. Strickend natürlich. Und mit Vorfreude im Herzen auf das nächste Treffen, dass dieses Mal ganz in meiner Nähe stattfinden wird und bei dem ich viele vom Bodensee wiedersehen und zusätzlich noch viele andere Mit-Verrückte treffen werde, die jetzt nicht dabei waren.
Stricktreffen 3

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