Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 15 – 2019

Wie und wo bewahrst Du deine Wollvorräte auf? Hast Du sie in Kisten, Boxen oder Säcken? Sind sie sortiert – nach Farben oder Qualitäten? Führst Du eine Art
Archiv oder ein Buch, damit Du alles wieder findest und keinen Deiner 
Schätze vergisst?

Meine Wollvorräte lagern in durchsichtigen Kisten in einem kleinen, aber warmen und trockenen Raum auf dem Dachboden. Sie sind grob nach Sockenwolle, Baumwolle, Häkelgarn, Lacegarn, Stränge, Opal-Wolle, Merino, Mohair und weiteren Kategorien sortiert. Nach Farben ist dabei nur einfarbige Sockenwolle sortiert, da aber auch nur noch weiß/grau/schwarz in der einen und verschiedene Farben in der anderen Kiste. Ich komme mit dieser Sortierung recht gut zurecht, gebe aber zu, dass ich nicht im einzelnen weiß, was sich in den Kisten wirklich versteckt. Das muss ich aber auch nicht, es ist auch immer wieder schön, eine Kiste zu öffnen und einen Schatz zu entdecken, den man genau in diesem Moment auch verstricken möchte. Ich habe ansonsten keine Notizen über meine Garne und sie sind auch nicht bei Ravelry archiviert.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Freitagsfüller

Freitagsfüller #521

1. Ich warte auf den nächsten Urlaub, der ist leider erst Ende Juli.
2. Im Büro arbeite ich immer sehr sorgfältig.
3.  Drei Dinge auf meinem Tisch: Wurst, Margarine und Saft sind eigentlich überflüssig.
4. Wenn nach gefühlt unendlichen Wintertagen die Temperaturen steigen und die Sonne scheint, macht mich das ganz oft übermütig.
5. Was macht eigentlich mein Stickzeug, ich sollte vielleicht mal wieder danach schauen.
6. Bald gibt es wieder Rhabarber.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch einer lieben Freundin, morgen habe ich geplant, mit noch mehr lieben Strickfreundinnen ein Zugsocking zu machen und Sonntag möchte ich meine am Samstag gekauften Schätzchen bewundern und mich einfach nur ausruhen!
Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Montagsstarter

Montagsstarter 17 – 2019

  1. Ostern ist für uns ein Frühlingsfest und wird meist von der Familie gemeinsam gefeiert.
  2. Bevor die Familie zu Besuch kommt, räume ich in der Regel auch mal die Stricksachen auf. Hast Du nach solche Aktionen auch schon mal Anleitungen gesucht?
  3. Ich habe mir zu Ostern eine neue Haspel und einen neuen Wollwickler gegönnt.
  4. Mit dem Montagsstarter bin ich spät dran, er schafft es diese Woche erst am Dienstag in das Blog –  und du, hast Du es früher geschafft?
  5. Es wird Zeit, endlich mal eine längst überfällige Aufgabe erneut in Angriff zu  nehmen, ich hoffe, dass ich nicht wieder daran scheitere.
  6. Mehr für meine Kinder ist meine übliche Devise.
  7. Diese Woche steht wie üblich Arbeiten und Einkaufen auf der ToDo-Liste und dann noch nach langer, langer Pause mal wieder ein Zugsocking mit den Strickfreundinnen.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 14 – 2019

Eine der größten Entdeckungen in meinem Strickerleben ist 2007 Ravelry gewesen. Alles, was ich vorher mühsam über Internet-Recherchen und Mailinglisten zusammen suchen musste, wenn ich denn überhaupt irgendetwas durch Zufall erfuhr, konnte ich jetzt an einer Stelle finden – ohne lange Suchen. Inzwischen habe ich viele Routinen, wie ich mit der Seite umgehe. Wie ist das bei Euch? Habt Ihr von Ravelry profitiert, lähmt es Euch eher? Was dokumentiert Ihr auf den Seiten?

Seit Oktober 2007 bin ich Mitglied bei Ravelry. In den ersten Wochen habe ich sehr viel Zeit dort verbracht, weil es eine Weile brauchte, um sich dort zurecht zu finden und die Möglichkeiten auszuloten. Irgendwann aber kristallisierte sich eine gewissen Routine im Umgang mit der Community heraus, die gangbar ist und nicht allzu viel Zeit in Anspruch nahm.
Tatsächlich aber hat sich mein Umgang mit Ravelry gerade in den letzten Monaten verändert. Ich schaue immer noch bei den neuen und gefragten Mustern, lese in bestimmten Gruppen und schaue, was meine Freunde so gemacht haben. Aber ich habe weder meinen Stash über Ravelry organisiert noch dokumentiere ich neue Projekte. Bei den Favoriten und in der Library habe ich aufgeräumt, eine ganze Reihe von Gruppen verlassen, in denen ich ohnehin nicht oft gelesen habe.
Hauptsächlich nutze ich die Seite, wenn ich eine Idee im Kopf habe und wissen möchte, ob und wer so etwas schon einmal gemacht hat. Und natürlich möchte ich auf dem Laufenden bleiben und wissen, was gerade so “in” ist. Aber ich verbringe längst nicht mehr so viel Zeit bei Ravelry (wie auch im allgemeinen im Internet) wie noch vor einigen Jahren. Dafür bin ich wieder mehr im realen Leben unterwegs.
Missen möchte ich Ravelry trotzdem auf keinen Fall. Ich liebe diese Community und die Möglichkeiten, die sich damit bieten.

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Aus dem Leben gegriffen

Strickflaute? Strickflaute!

Kennt Ihr das auch? Wenn man  zu viel angefangen hat, dann noch ein paar Herzenswünsche aus der Familie und Strickaufträge von guten Freunden dazu kommen, hat man schlagartig keine Lust mehr, auch nur eine Masche zu stricken. So geht es mir gerade.

Normalerweise behelfe ich mir dann damit, dass ich alles – bis auf den dringendsten Wunsch oder Auftrag – außer Sichtweite lege und nur das aktuelle Strickzeug noch in Griffweite habe. Dann klappt es wieder mit dem Stricken. Allerdings klappt es dann auch – fast schon zwingend – mit der Produktion neuer UFOs – nach dem Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn”. Das behagt mir daran nun so gar nicht, versuche ich doch endlich mal wieder Dinge fertig zu kriegen. Wobei das nicht alles nur angefangene Projekte sind, sondern auch viele Ideen, die ich schon länger notiert habe und für ich die ich zum Teil auch schon das Material bereit liegen habe.

Wie man es also dreht und wendet: mehr Strickzeit wäre wünschenswert. Oder mehr Konsequenz. Oder öfter mal NEIN sagen.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 13 – 2019

Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Hast Du ein Creative Journal? Oder notierst du gar nichts? 

Bei mir ist das sehr unterschiedlich und hängt davon ab, ob ich nach einer fertigen Anleitung stricke oder etwas Eigenes entwerfe. Arbeite ich nach einer vorhandenen Anleitung notiere ich mir Änderungen und wichtige Angaben, wie Garn und vor allem  Nadelstärke direkt auf der Anleitung. Modifikationen notiere ich mir ebenfalls dort und versuche, Anleitung und Strickprojekt beieinander zu lassen. Wenn ich fertig bin, übertrage ich alles, was wichtig ist in mein Creative Journal und dokumentiere dort, was ich gemacht habe.  Bei Ravelry stelle ich so gut wie nichts mehr ein, das ist irgendwie in den vergangenen Jahren einfach unterblieben.
Wenn ich  nach eigenen Ideen stricke, notiere ich mir alles, was ich gemacht und ausprobiert habe. Inklusive Skizzen und Strichlisten. Wenn das Design fertig ist, schreibe ich am Rechner eine Anleitung dazu. Wenn ich plane, das Modell bei Ravelry oder auf meinem Blog zu veröffentlichen, stricke ich nach dieser Anleitung ein zweites Modell und übersetze die Anleitung dann selber ins Englische. Auch da habe ich in den vergangenen Jahren zwar eine Menge gemacht, aber nichts veröffentlicht. Schande über mich. Danach landet Anmerkungen zu diesen Anleitungen, vor allem zu Material und Nadelstärke auch wieder im Creative Journal.

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Auf den Nadeln

Auf den Nadeln: April 2019

In diesem Monat möchte ich mich den üblichen Frühlingsstrickereien und den meisten angefangenen Projekten einfach mal verweigern und an meinen Langzeit-UFOs weiter stricken. Dazu habe ich mir meine Opal-Restedecke rausgesucht, die ich schon vor unendlich vielen Jahren begonnen habe. Lange, lange Zeit lag sie unbeachtet in der Ecke, weil Entscheidungen getroffen werden musste, um die ich mich gerne gedrückt hätte. Irgendwann habe ich aber entschieden, die Decke weiter zu machen und als mir die Herzensfreundin bei meinem Besuch im März Opal-Reste für die Decke in die Hand drückte, habe ich tatsächlich mal wieder weiter gestrickt. Allerdings weiß ich zwar inzwischen, wie viele Patche schon fertig sind, aber nicht wie viele ich insgesamt brauche. Auf jeden Fall ist es ein Projekt, das mich noch länger beschäftigen wird. Im Sommer wollen die Herzensfreundin und ich  gemeinsam an unseren Restedecken arbeiten (sie hat nämlich auch noch so ein fast fertiges Projekt zu  Hause liegen) und ich hoffe, dass es dann noch mal ein gutes Stück voran geht.
RestedeckenPatche
Die zweite Decke, die unbedingt in diesem Jahr fertig werden soll, ist eine Mitered Square Blanket. Ich liebe dieses Muster und es lässt sich super stricken. Warum das so lange liegen geblieben ist, weiß ich nicht genau. Vermutlich, weil ich erst mal nach Wollresten in bestimmten Farben suchen muss. Das könnte an einigen Stellen etwas schwieriger werden. Hier weiß ich aber schon, dass erst ein Viertel der Patche fertig sind und noch eine Menge Arbeit darin steckt. Dafür ist es aber auch ein guter Stash-Buster.

Die Happy Scrappy Socken aus dem März sind inzwischen fertig, das erste Paar aus dem Miss Marple KAL ebenfalls.

Und es fehlte ja noch immer das Foto von den fertigen Broken Jack Socken, dass ich hiermit auch nachreiche.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty bei Maschenfein teil.