Freitagsfüller

Freitagsfüller #526

1.  Bei Magnum fällt mir spontan der immer etwas düster aussehende Tom Selleck ein.

2. Spektakulär ist ein Wort, mit dem ich nicht viel anfangen kann, auf gewisse Weise ist das auch ein bisschen spektakulär.
3.  Ich verstehe nicht, warum ich an diesem Brückentag keinen freien Tag genommen habe – manchmal tue ich etwas aus Gründen, die ich dann nicht mehr nachvollziehen kann.
4. In meiner Kinderzeit noch ziemlich verpönt, sind Jeans inzwischen akzeptiert und irgendwie zeitlos.
5.  Das Gefühl von Meersalz und Wind auf der Haut gehören für mich unbedingt zu einem Urlaub in Dänemark.
6. Den Sommer über werde ich noch einmal die Downton-Abbey Folgen schauen, damit ich auf dem Laufenden bin, wenn der Film in die Kinos kommt; diese Serie ist wie für mich gemacht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Zeit mit der Lieblingstochter, morgen habe ich geplant, mich mal der Sperrmüllbeseitung zu widmen und Sonntag möchte ich einfach nur in Ruhe stricken und lesen!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Advertisements
Blogliebe

Blogliebe: Was sagt eigentlich Deine Familie dazu, dass Du bloggst? Was sind Deine Ziele? Und hast Du Angst, dass Dir die Themen ausgehen?

Was sagt eigentlich Deine Familie dazu, dass Du bloggst?
Natürlich weiß ein Teil meiner Familie, dass es dieses Blog gibt. Lesen tun sie es nicht, sondern sind hauptsächlich darum besorgt, dass sie dort nicht auftauchen. Meine Eltern wissen nichts davon, sie halten nichts vom Internet und mögen es auch nicht. Das Thema Bloggen ist für sie extrem weit entfernt und sie können nichts damit anfangen, vermutlich wissen sie nicht einmal, was ein Blog ist. Ich wüsste auch nicht, dass andere Familienmitglieder hier mitlesen – unsere Familie ist sehr klein und weit über die Welt verstreut. Es gibt meist nur seltene Kontakte und da sind dann andere Dinge wichtig, als ein Strickblog. Vor allem, weil ich ja nach den schlechten Erfahrungen vor ein paar Jahren versuche, möglichst alles Private aus dem Blog rauszulassen.

Was sind Deine Ziele?
Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich beim Bloggen keine wirklichen Ziele. Ich mache es sozusagen als Notizfunktion für mich selber und einfach deswegen, weil ich Spaß am Schreiben haben. Möglicherweise entwickelt sich später noch mehr daraus, aber sicher bin ich mir darüber nicht – das hängt davon ab, wie sich meine Pläne im Laufe der Jahre noch verändern. Ich habe eine Idee dazu im Kopf, aber sie ist noch nicht weiter durchdacht und hängt ohnehin von vielen Faktoren ab, die ich nicht alle selber beeinflussen kann.

Hast Du Angst, dass Dir die Themen ausgehen?
Ehrlicherweise gibt es Themen genug, über die man schreiben könnte, nur ob das dann noch im selbst gewählten Themenbereich bliebe, ist eben ungewiss. Natürlich habe ich manchmal Angst, dass mir nichts mehr einfällt – obwohl mich eher die Angst umtreibt, ob ich noch zu etwas Stellung beziehen muss, dass viele andere schon von allen Seiten beleuchtet haben. Aber: da bin ich dann wieder bei dem Thema weiter oben: ich schreibe hauptsächlich als Notiz- und Tagebuch.
Und natürlich gibt es auch eine Menge Themen, über die ich mir zwar Gedanken mache, die aber lieber nicht mit anderen teile. Wie schnell man in so einen Shitstorm gerät, haben wir inzwischen wohl alle gelernt. Und weil es im Moment viel zu viele andere Dinge gibt, die mich beschäftigen und ich keinen Nerv auf Stress jedweder Art habe, halte ich mich eben zurück. Ich bin mir sicher, dass das letztlich ein Fehler ist, aber man kann eben nicht immer raus aus seiner Haut.

Mein Glück beim Bloggen ist, dass ich damit kein Geld verdienen muss. Dafür habe ich einen Hauptberuf, den ich sehr mag und den ich letztlich auch für wichtiger halte. In den vergangenen Jahren haben viele aus meinem Bekanntenkreis versucht, aus dem geliebten Hobby einen Beruf zu machen, die meisten sind damit gescheitert. Denn auch da muss man viel und hart arbeiten und Dinge erledigen, die auch dazu gehören, aber nicht wirklich viel Spaß  machen. Und so hatten sie sich das dann letztlich eben doch  nicht vorgestellt. Leicht verdientes Geld geht anders – auch wenn es bei dem einen oder anderen so wirken mag. Alles ist gut so, wie es ist.

Bine vom Blog Was eigenes hat im Rahmen ihrer Aktion Schreibzeit in diesem Jahr darum gebeten, jeden Monat etwas zum Thema Bloggen zu schreiben. Das ist ein spannendes Thema und deswegen beteilige ich mich sehr gerne an dieser Aktion.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 19 – 2019

Was machst Du, wenn Dein Strickstück einfach nichts werden will? Verbesserst oder ribbelst Du geduldig, bis alles so ist, wie Du es Dir vorgestellt hast? Oder wirfst Du es in die Ecke, um später darüber zu entscheiden, wie es weitergehen soll? Kannst Du über Fehler einfach hinwegsehen?

Wenn mir der Fehler frühzeitig auffällt, ribbel ich die Reihen oder Runden und korrigiere das Gestricksel. Merke ich das erst lange Zeit später, hängt es vom Modell ab, wie ich reagiere. Wenn man es mit “Pfuschen” einigermaßen unsichtbar hinbekommt, schaue ich auch schon mal über einen Fehler hinweg, in der Regel merkt niemand, dass es überhaupt einen Fehler gibt. Ist das Problem so gravierend, dass man nicht darüber hinwegsehen kann, hängt es ganz stark vom Strickspaß ab. Hat mir das Strickstück bis dahin sehr viel Spaß gemacht, ribbel ich und stricke es neu. Hat es mich ohnehin schon ein wenig genervt, landet es erfahrungsgemäß in der UFO-Kiste und fristet dort sein Dasein, bis ich es mir irgendwann erneut vornehme. Meistens, um es dann doch komplett zu ribbeln und das Garn für etwas Anderes zu verwenden.

 

Montagsstarter

Montagsstarter 22 – 2019

  1. Vatertag, da müssen wir uns wohl nichts vormachen, wurde hauptsächlich zum Vergnügen von jungen Männern erfunden, die noch nicht einmal in dem Alter sind, in dem man Kinder haben sollte, die aber einen abgesegneten Grund für ein Besäufnis brauchen. Und wie die Mütter sollte man auch die Väter an jedem Tag im Jahr lieben und ehren.
  2. Wie findet ihr Hinweise auf Serien, die Euch interessieren könnten oder Bücher, die Ihr lesen möchtet?
  3. Mein nächstes Ziel soll es sein, mehr an die Nähmaschine zu gehen.
  4. Entspannung geht am besten mit einer netten Serie im Fernsehen und dem Strickzeug auf dem Sofa.
  5. Mit einer Million Euro könnte ich sicher eine Menge anfangen. Man kann nicht alles mit Geld kaufen, aber es vereinfacht eben doch einiges.
  6. Manche Erlebnisse in seinem Leben wird man nie vergessen.
  7. Arbeiten, auch am Freitag, und den Dachboden leeren, steht diese Woche alles an und dann noch ein Besuch bei einer sehr lieben Freundin am Donnerstag, ganz ohne Vatertagsbesäufnis.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

 

Freitagsfüller

Freitagsfüller #525

1.  Ich weiß zwar nicht, was in den Köpfen mancher Menschen vor sich geht, aber das ist eigentlich auch nicht mein Problem, das müssen sie mit sich selber ausmachen.

2. Im September kommt der Downton Abbey Film in die Kinos, ich habe dafür schon eine Verabredung mit der Freundin und ich bin sicher: mir gefällt’s.

3. Was ist mit den Briten los – seit Beginn der Brexit-Verhandlungen herrscht scheinbar ein unentwirrbares Chaos, ob sich das jemals zur Zufriedenheit aller regeln lassen wird?

4. Warum man sich eine Handtasche von irgendeinem Designer kaufen muss, die meist unfassbar viel Geld kostet, wird mir wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

5.  Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde, wüsste ich schon sehr genau, was ich damit machen würde – ich spiele aber kein Lotto, es besteht also keine Gefahr, dass das eintreten könnte.

6. Seewasser ist meine liebste Bodylotion im Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier bei meiner Mutter, morgen habe ich geplant, Einkäufe und Haushalt zu erledigen, das kam diese Woche etwas zu kurz und Sonntag möchte ich nach dem Spaziergang zur Wahlurne einfach nur in Ruhe auf dem Sofa sitzen und stricken!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Aus dem Leben gegriffen · Gewusst wie

Zivilcourage

Zi·vil·cou·ra·ge

/t͜siˈviːlkuraːʒə,Zivílcourage/

Substantiv, feminin [die]
  1. Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt

 

Zivilcourage war das Thema einer Fortbildung, die ich vor ein paar Tagen gemacht habe. Im Vorfeld war ich sehr neugierig, was mich da erwarten würde und hatte auch so einige Fragen dazu im Kopf, z.B.

  • Wie kann sich jemand verhalten, der körperlich eingeschränkt ist und Angst hat, sich zwischen streitende Menschen zu stellen?
  • Ist es erlaubt, in solchen Situationen Fotos oder kleine Videosequenzen mit dem Handy zu  machen?
  • Woran kann ich erkennen, ob es sich um eine Rangeleien zwischen Menschen handelt oder ob jemand eingreifen muss?

Natürlich wurde all das in dem zweitägigen Seminar beantwortet. Und zusätzlich wurden ganz viele andere Unsicherheiten genommen. Die Seminarleiterin ist im Hauptberuf Polizistin und konnte natürlich ganz viel aus ihrem Alltag an Beispielen beisteuern und auch aus erster Hand darüber informieren, was in solchen Situationen für die Polizei und andere Ersthelfer besonders wichtig ist.
Die Fortbildung bestand aus Informationen, aus Rollenspielen, aus Filmsequenzen und ganz vielen Gesprächen. Das war abwechslungsreich und hielt auch die Gruppe bei der Stange. Zeitweise wurde es ziemlich laut im Seminarraum, weil wir uns gegenseitig anschreien musste – auch das eine Erfahrung, die man mal gemacht haben sollte, vor allem, wenn man ansonsten eher zu den ruhigeren Menschen gehört.

Insgesamt war das eine sehr gute Idee, diese Fortbildung mitzumachen. Wer von Euch die Möglichkeit hat, sollte unbedingt auch daran teilnehmen, weil es inzwischen zu viele Menschen gibt, die einfach wegschauen und sich die Mentalität “Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen” immer weiter verbreitet. Und jeder von  uns kann blitzschnell in eine Situation kommen, in der er sich wünschen würde, jemand mit Zivilcourage würde eingreifen.

Wenn  jetzt jemand neugierig geworden ist, hier könnt Ihr Euch auch online informieren:

https://zeig-courage.de/courage-informationen/die-sechs-regeln-fuer-zivilcourage/

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/02Zivilcourage-zeigen/Zivilcourage-zeigen_node.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilcourage

 

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 18 – 2019

Jeder hat gelegentlich mal ein Strickproblem. Wie löst Ihr diese Herausforderung? Fragt Ihr jemanden, von dem Ihr wisst, dass der oder die das schon einmal gemacht hat? Oder schaut Ihr bei Youtube oder Ravelry nach Hilfestellungen? Oder blättert Ihr ganz “oldschool” noch in Büchern? 

Ich gehöre da definitiv erst einmal zum Team Bücher. Schließlich besitze ich eine recht ansehnliche Sammlung verschiedenster Bände, inklusive diverser Grundlagenbücher. Wenn ich dort nicht weiterkomme, frage ich eine Suchmaschine und landet darüber meist bei Youtube. Videos funktionieren auch fast immer recht reibungslos, obwohl die Qualität ja doch sehr unterschiedlich ist. Hilft mir das auch nicht weiter, suche ich mir bei Ravelry jemanden, der das Modell schon gestrickt hat und frage dort nach Hilfe. Wenn es geht, persönlich, wenn nicht, auch schon mal per PN oder Mail. Vorausgesetzt, ich habe an diesem Punkt  nicht schon längst die Lust an diesem Strickstück verloren.