Freitagsfüller

Freitagsfüller #540

1. Für fünf Euro kann man tatsächlich eine Menge kaufen.

2. Es liegen immer noch viele Blätter in der Nische vor meiner Haustür, ich kümmere mich am Wochenende darum, sie endlich mal wegzufegen.

3. Wie könnte ich jemals vergessen, was für ein Glück meine Kinder sind.

4. Vieles ist in den vergangenen Wochen liegen geblieben, aber das holen wir jetzt nach.

5. Für alle Fälle habe ich, wenn ich aus dem Haus gehe, immer ein Buch und ein Strickzeug dabei.

6. Die überaus pünktlichen Züge bei der Reise am vergangenen Wochenende waren das Highlight der Woche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Essen mit der Tochter und ein neues Buch, morgen habe ich geplant, mich mit der Freundin zu treffen und Sonntag möchte ich endlich mal wieder ans Spinnrad!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 32 – 2019

Manchmal findet man schöne Dinge dort, wo man sie gar nicht erwartet – wo hast du denn schon überall Wolle zum Kaufen entdeckt?

An so vielen Stellen war das eigentlich gar nicht. Eine Zeit lang gab es mal wunderbare Baumwolle bei einem Discounter, die musste immer wieder mit. Aber die schönste Stelle, an der ich überraschend Wolle fand, war ein kleiner, ländlicher Blumenladen, der auf der einen Seite Blumen und Pflanzen verkaufte, auf der anderen Ladenseite ganz wunderbare Wolle in allerdings nur sehr sanften Farben anbot. Das war wirklich eine Überraschung.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Aus dem Leben gegriffen · Gestricktes

Überraschend

Vor ein paar Wochen habe ich mit supernetten Mrs. Mumpitz Resteknäuel getauscht. Sie schickte mir eine ganze Menge ganz wunderbarer Reste, die ich dann in ein Glas füllte und gut sichtbar in der Nähe meines Strickplatzes aufstellte. Immer und immer wieder habe ich darüber nachgedacht, was ich damit machen soll, habe Ideen geplant und wieder verworfen, habe die Knäuel aus dem Glas genommen und angeschaut und sie vorsichtig zurück gelegt, habe mich an den wunderbaren Farben gefreut. Nur entscheiden, was ich nun damit anfangen wollte, konnte ich mich nicht.

Heute dann, ganz überraschend, ploppte bei Ravelry in meinen Highlights eine Anleitung auf und ich wusste sofort: das ist sie. Das ist die überaus richtige und tolle Anleitung für die Resteknäuel aus Schweden. Und nun hibbele ich hier auf der Arbeit rum, schaue alle paar Minuten auf die Uhr, weil ich eigentlich nach Hause möchte und anfangen möchte, zu stricken. Aber eine Weile muss ich noch durchhalten. Geändert habe ich in diesem Zusammenhang auch meine Pläne für das Mitnahme-Gestricksel für die geplante Reise am Wochenende. Natürlich muss nun auch das Reste-Sammelsurium mit, damit ich an dem tollen Stück stricken kann.

Mehr darüber verrate ich dann (inklusive erster Bilder), wenn ich aus München zurück bin und schon die ersten Reihen präsentieren kann.

Ach, ich freu mich. Manchmal kann das Leben so einfach sein.

Aus dem Leben gegriffen · Gestricktes · Mitmach-Gestricksel

Freundinnen-Projekte

Mit meinen Freundinnen starte ich immer wieder gemeinsame Projekte. Wenn meine Herzensfreundin zu Besuch kommt und/oder wir gemeinsam auf einem Spinn- oder Stricktreffen sind, schauen wir, was wir gemeinsam machen können. Auch die Dritte im Bunde ist immer mal wieder dabei. Für das, was wir dann planen, gibt es keine Regeln. Mal kaufen wir alle den gleichen Strang Wolle und stricken etwas daraus, manchmal haben wir eine gemeinsame Anleitung, die wir mit Wolle aus dem Stash oder aus einem (gemeinsamen) Einkauf nacharbeiten. Gelegentlich tauschen wir Wolle und stricken für die anderen, oder wir teilen unsere Stränge oder Knäuel und lassen uns überraschen, wie jede von  uns mit diesen kleinen Knäueln eine Idee umsetzt.

In diesem Sommer haben wir zwei Ideen am Start. Beim Stricktreffen in Nordenham, auf dem wir uns zu Dritt getroffen haben, haben wir alle den gleichen Strang gekauft und stricken uns Socken daraus.
Freundinnenprojekt 1
Weil das Garn keine Muster zulässt, haben wir uns auf ganz einfache Stinos (Stinknormale Socken) geeinigt, die ich mit einem 3-1 Rippenmuster stricke. Das Garn sieht bei allen etwas anders aus, mal wildert es, mal ringelt es, mal langgezogene Ringel, mal kurze Ringel – von allem etwas und gerne auch in den einzelnen Socken. Sie gefallen uns gut – und während die anderen Beiden ihre Socken schon fertig haben, hänge ich noch am zweiten. Aber der wird während der Reise am Wochenende und bei einer stundenlangen Zugfahrt ganz sicher auch fertig.

Das zweite Projekt ist das „Island in the Sun“-Tuch von Susanne Sommer. Da stricken wir mit ganz unterschiedlichen Garnen und sehr unterschiedlichen Farben. Ich habe Wollmeisen aus meinem Bestand mit neu gekauften Garnen ergänzt. So richtig sicher bin ich noch nicht, ob die ergänzten Farben so gut sind oder ob eine andere Farbwahl nicht besser gewesen wäre. Aber das entscheide ich erst, wenn ich noch ein Stück weiter bin. Der Anfang gefällt mir auf jeden Fall schon mal richtig gut.
Freundinnenprojekt 2
Diese gemeinsamen Strickaktionen gefallen mir sehr gut und animieren mich, auch mal etwas fertig zu machen. Wobei hier durchaus in den vergangenen Wochen etliches fertig geworden ist. Wie immer bei mir hakt es nun entweder am Spannen des fertigen Strickstücks oder an den Fotos. Ihr wisst ja: irgendwas ist immer und um eine Ausrede bin ich  nicht verlegen.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 31 – 2019

Für viele ein leidiges Thema: die richtige Wollmenge abschätzen. Bleibt bei dir immer zuviel übrig, oder ist das Garn in den letzten Reihen zu Ende? Wie „ermittelst“ du deinen Bedarf? Vertraust du auf die Anleitung, sofern vorhanden? Hast du Faustregeln? 

Ich gehöre zu denen, die niemals irgendwelchen Anleitungen vertrauen und immer, wirklich immer zu viel Wolle kaufen. Dabei ist mir vor ein paar  Monaten ein wirklich fataler Fehler unterlaufen: in der Anleitung stand 750, ich las aber leider nicht weiter. Keine Alarmglocke klingelte, als ich für ein Tuch dann 750g Wolle gekauft habe, plus 250g als Reserve für den Fall, dass ich das Tuch größer haben möchte. Ich habe tatsächlich 1000g Wolle gekauft für ein Tuch, dass mit 750m schon gut groß geworden ist. Aber so schlimm ist es nicht immer mit mir. Es ist aber tatsächlich so, dass ich immer Resteknäuel übrig habe, für die ich dann oft keine Idee für die weitere Verwendung habe.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Freitagsfüller

Freitagsfüller #538

1. Heute wird die Woche mit einem guten Essen mit langjährigen Freunden gut enden, ich finde, dass ist genau der richtige Abschluss für die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub.

2. Vor meinem Urlaub habe ich noch meinen jährlichen Kontroll-Termin erledigt und war beim Zahnarzt.

3. Vor meinem Fenster im Büro fahren den ganzen Tag Straßenbahnen und Autos, letztere über Kopfsteinpflaster – das ist immer ganz schön laut.

4. Wer hat sich nicht schon mal den Zeh am Bettgestell gestoßen, das tut weh.

5. Es könnte sein, dass sich in meinem Leben noch einmal einige wichtige Dinge ganz grundlegend ändern.

6. Manche Geschichten regen einen wirklich zum Lachen an: hahaha!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein nettes Essensdate mit guten Freunden, morgen habe ich geplant, ein paar Dinge von der To-Do-Liste zu killen und Sonntag möchte ich in Ruhe auf dem Sofa sitzen und stricken!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 30 – 2019

Der Sommer neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Steigt Ihr jetzt schon in die Weihnachtsproduktion ein oder hat das für Euch noch  Zeit?

Normalerweise stricke ich keine Weihnachtsgeschenke. Meist taucht auf den letzten Drücker dann aber doch noch etwas auf, was schnell gemacht werden muss. Ich nehme mir jedes Jahr vor, früher anzufangen. In diesem Jahr hat das tatsächlich geklappt, die kleinen Mitnahme-Geschenke für besondere Menschen sind schon fertig – es gibt Baker’s Twine Topflappen.
Ansonsten warte ich ab und harre der Dinge, die da kommen. Vermutlich wird es trotz der guten Vorbereitung in diesem Jahr und meiner Aussage, keine Weihnachtsgeschenke zu stricken, doch wieder eng. Wie immer. Manche Dinge ändern sich vielleicht nie.

Wenn Ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage mitmachen möchtet, findet Ihr hier alle Infos dazu.

Montagsstarter

Montagsstarter 33 – 2019

  1. Der Montagsstarter kommt von Antetanni und von Martin (die Links findest Du unter diesem Beitrag) – schau mal vorbei.
  2. Nichts geht über einen tollen Blumenstrauß als ein „Willkommen zurück aus dem  Urlaub-Gruß“ auf dem Schreibtisch bei der Arbeit – die tollsten KollegInnen habe ich auf jeden Fall.
  3. Ich lese in diesem Montagsstarter das erste Mal von diesem Trend und habe keine Ahnung, was das ist: Cold Brew Coffee?
  4. Da ist man mal ein paar Tage nicht zu  Hause, da übernehmen die Spinnen im Haus das Regiment, es ist unfassbar, wie viele davon wir in diesem Jahr in unserem Haus haben.
  5. Ich liebe wirklich solche Naturgewalten, wie Sturm, Regen, Gewitter.
  6. Davon hatten wir auch schon so einiges  in diesem Jahr.
  7. Arbeiten und um die Eltern kümmern, das liegt so an und dann noch einige Dinge nachholen, die auf meiner endlosen To-Do-Liste stehen.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Aus dem Leben gegriffen

Zurück im Alltag

Drei Wochen Urlaub liegen jetzt hinter mir. Wie immer ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und war – eigentlich auch wie immer – viel zu kurz.

Meine To-Do-Liste am Anfang des Urlaubs war sehr lang. Am Ende des Urlaubs ist sie auch  nur unwesentlich kürzer. Aber sei’s drum, die Erholung stand in diesem Jahr eben im Vordergrund. Wenn ich auch von der eigentlichen Liste nicht viel erledigt habe, heißt es nicht, dass ich völlig untätig war. Hauptsächlich habe ich über das geplante Buch nachgedacht, weil ich gemerkt habe, dass bestimmte Vorstellungen nicht so laufen können, wie ich mir das gedacht habe. Nun muss ich einen neuen Ansatz für einen Teil meiner Geschichte finden, habe aber schon Ideen, was ich da machen kann. Dazu sind erneute Recherchen sinnvoll. Und Lücken, was die handwerkliche Arbeit am Vorgang des kreativen Schreibens anbelangt, muss ich wohl auch noch schließen. Auch daran arbeite ich gerade.

Außerdem habe ich ein paar interessante Handarbeits-Techniken gefunden, die ich mich sehr reizen und mit denen ich mich wenigstens schon einmal informativ auseinander gesetzt habe. Für ein Thema könnte ich mir auch eine Umsetzung in einem Buch vorstellen. Ein weiteres Thema hatte ich vor einiger Zeit schon mal begonnen, dann jedoch wieder aus den Augen verloren. Nun ist es aber wieder präsent und ich freue mich auf neue Umsetzungen.

Ich habe viel Zeit mit der Herzensfreundin verbracht, die mich im Rahmen ihres Urlaubs 10 Tage besucht hat und war anschließend noch einige Tage beim Lieblingssohn und seiner Liebsten. Da gab es ja einiges zu feiern und vieles zu besprechen – und die Auszeit, weg vom Zuhause hat wirklich gut getan.
Auch die Lieblingstochter hat einen großen Schritt in die Zukunft getan und ist nun zum ersten Mal wirklich frei in ihrem Leben. Ich gönne es ihr so sehr und freue mich, wenn ich sehe, wie glücklich und strahlend sie jetzt wieder lachen kann und welche Last ihr von den Schultern gefallen ist.

Gestrickt habe ich viel, fertig geworden ist trotzdem nur wenig. Das lag vor allem daran, dass ich an zwei Großprojekten weitergearbeitet habe, an denen ich eine Menge geschafft habe – trotz der teilweise sehr heißen Tage – , die ich aber natürlich in diesem  unfertigen Stadium nicht zeigen möchte. Ich bin aber optimistisch, dass sie beide bis Jahresende fertig sein werden.

Nun geht es mit großen Schritt dem Herbst entgegen. Berufliche Veränderungen stehen an, wieder mal. Vielleicht nur für eine gewisse Zeit, vielleicht für länger, vielleicht für den Rest meines Berufslebens, wer weiß das schon so genau. Ich sehe diesen Veränderungen aber recht gelassen entgegen. Wirklich schrecken kann mich nicht mehr so viel und Veränderungen sind eben auch nur etwas anders gelagerte Herausforderungen, die man stemmen muss. Trotzdem bedeutet es, dass viel Arbeit auf mich zukommt und ich an anderen Stellen Abstriche machen muss. Aber auch das ist eben so.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 29 – 2019

Wenn Du eine Urlaubsreise planst,  planst Du dann auch, was Du zum Handarbeiten mitnimmst oder verlässt Du Dich darauf, dass es am Urlaubsort auch Material für Dich gibt? Ist das, was Du tatsächlich mitnimmst immer exakt bemessen und Du bekommst fertig, was Du Dir eingepackt hast oder nimmst Du vieles auch wieder unfertig mit nach Hause?

Wenn ich mal verreise, habe ich immer Handarbeitszeug dabei. In der Regel immer viel zu viel. Dabei landet nicht nur Strickzeug in einer eigenen Reisetasche, sondern auch Häkelzeug, ein Stickprojekt, Spinnfasern, wenn ich auch das Spinnrad mitnehme. Dabei sind das nicht nur bereits angefangene Projekte, sondern auch Projekttaschen, in denen ich Material, Nadeln und Anleitungen zusammengepackt habe. Es könnte ja sein, dass ich gerade etwas machen möchte, und dann nichts dazu eingepackt habe. Das fände ich schrecklich. Meine Familie kennt das schon und verkneift sich dumme Kommentare. Ich weiß schließlich selber, dass ich immer zu viel mitnehme und habe auch nie den Ehrgeiz, alles fertig zu bekommen. Schließlich nehme ich ja auch mehrere Bücher mit, für den Fall, dass ich eines schneller durchlese, als ich gedacht habe und mir ein anderes vielleicht nicht gefällt. Natürlich kann ich nur so  großzügig packen, weil ich mit dem Auto verreise und nur in sehr seltenen Fällen eine Flugreise plane.

Wie ist das bei Euch: seid Ihr auch so verrückt?