Aus dem Leben gegriffen · Ich bin dabei

Bodensee-Spinntreffen 2020

Heute vor zwei Wochen bin ich gerade von einem wunderbaren Wochenende in Würzburg und beim Bodenseetreffen in Konstanz zurück gekommen. Vor zwei Wochen – und doch gefühlt in einem anderen Leben. Vor zwei Wochen kippte das Leben in Deutschland gerade und doch ahnte niemand, wo wir heute stehen würden.  Ich bin sehr froh, dass ich dieses Treffen und auch das Strickcamp im Januar in diesem Jahr machen konnte. Das liefert Erinnerungen, die mich jetzt durch die anstrengenden Wochen tragen werden.


Beim Bodenseetreffen lernte ich eine Spinnerin kennen, die mit einer „supported spindle“ gesponnen hat und ließ mir das zeigen und erklären. Das fand ich so faszinierend, dass ich – kaum wieder zu Hause – mir auch eine solche Spindel bestellt habe. Inzwischen ist das gute Stück bei mir angekommen und ich freue mich schon darauf, dass ich vielleicht irgendwann Zeit habe, sie auszuprobieren. Zu denen, die im Home-Office arbeiten oder gar ganz zu Hause bleiben können, gehöre ich nicht. Und ich bin da tatsächlich ein wenig hin-und-hergerissen, auch wenn ich schon ganz zufrieden damit bin, dass auf diese Weise der Alltag seine Struktur behält und ich nicht Gefahr laufen kann, dem Lagerkoller zu verfallen.

Spindle

Eine weitere Spindel ist noch an mich unterwegs und ich hoffe, dass sie in dem Corona-Wahnsinn nicht einfach verloren geht. Das fände ich sehr schade, so einfach ist es gar nicht, diese leichten, so wunderbar ruhig laufenden Spindeln zu finden.
Das Spinntreffen in Konstanz war sehr ruhig, viele  hatten leider doch kurzfristig noch absagen müssen, aber dadurch eben auch sehr entspannt. Es gab die Chance, sich mit fast jedem unterhalten zu können und ich habe das dieses Mal ausgiebig genutzt und mich ganz bewusst auch mal woanders hingesetzt und mit anderen Spinnerinnen gesprochen. Und ich traf Menschen wieder, die ich schon lange kenne und die mir sehr wichtig sind. Auch wenn hunderte Kilometer zwischen uns liegen, war es einfach so, dass man sofort wieder an Gespräche anknüpfen konnte und alles sehr vertraut war.
Was das Wochenende dann perfekt gemacht hat, war die Tatsache, dass die Herzensfreundin auch dabei gewesen ist und wir gemeinsam noch beim Werksverkauf von Opal gewesen sind und ein sehr nettes Schwätzchen mit Beate Zwerger halten konnten und beim Besuch von Schoppel ganz viele neue Ideen entwickeln konnten.
Meinen jährlichen Kontrolltermin in der Würzburger Klinik habe ich auch hinter mich gebracht und konnte dann beruhigt wieder nach Hause fahren. Alles gut. Bis auf Corona eben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Verbinde mit %s