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Wie ist das eigentlich mit Kopien von Anleitungen?

Ich bin im Zusammenhang mit ‚“Der verstrickten Dienstagsfrage 15 – 2020“ darauf hingewiesen worden, dass der Begriff „Kopie“ u.U. nicht okay ist und ich das im Zusammenhang mit der teilweise erregt geführten Diskussion um das Urheberrecht lieber unterlassen sollte.

Mein Kenntnisstand war da ein anderer und deshalb habe ich noch einmal nachgeforscht und in den Unterlagen nachgesehen, die wir vor einiger Zeit im beruflichen Kontext zum Thema Urheberrecht hatten. Danach ist es völlig in Ordnung, aus einem geliehenen Buch, sei es von Freunden oder in der Bibliothek, eine Kopie einer bestimmten Anleitung zu machen und diese für private Zwecke, sprich zum Stricken des Werkstückes zu verwenden. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Kopie ausdrücklich für private Zwecke angefertigt wurde. Eine Weitergabe an Dritte und vor allem der Verkauf und der gewerbliche Handel mit Anleitungen/Kopien ist selbstverständlich untersagt und strafbar. Auch ein eventuell vorhandener Kopierschutz (in der Regel bei DVDs und Musik-CDs) darf nicht umgangen werden. Wer sich aber aus einem Strickbuch eine Kopie macht, um danach zu arbeiten und nicht sein Buch (oder ein geliehenes) mit Anmerkungen zu versehen, ist rechtlich gesehen auf der sicheren Seite.

Wer dazu etwas nachlesen möchte, findet hier die rechtlichen Grundlagen.

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