Blogliebe

Blogliebe: 15 Fragen rund ums Bloggen – This is how I work

BloggerInnen-Typ?
Ich bin definitiv unstrukturiert, chaotisch und meistens ziemlich planlos. Ich blogge einfach nach Lust und Laune und vor allem: nach Zeit. Und die ist immer Mangelware.
Gerätschaften digital?
Das Übliche, würde ich sagen: Handy, Tablet, Notebook und ein stationärer PC. Ich nutze alles abwechselnd. Und bin immer wechselnd von allem ziemlich genervt.
Gerätschaften analog?
Stifte und Notizbücher. Dabei sind das Bullet-Journal und mein Creative Journal mit Abstand die wichtigsten Instrumente. Ohne die ginge gar nichts, vermute ich. Seitdem ich das benutze, bin ich effektiver und schneller. Und ich genieße es, Dinge, die ich dort notiert habe, nicht mehr krampfhaft im Kopf behalten zu müssen.
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Google, Wikipedia, und vor allem Pinterest. Wenn ich irgendwo viel Zeit verbringe im Internet, dann dort. Bookmarks speichere ich trotzdem meist im Browser. Schreiben tue ich sehr häufig im Schreibprogramm und kopiere das dann in die Blogsoftware. Außerdem nutze ich Dropbox und finde das genial, wenn man an so vielen Geräten arbeitet.
Wo sammelst Du Deine Blogideen?
In diversen Notizbüchern, manchmal auf Zetteln, ganz häufig auch in angefangenen Blogartikeln, die mit ein paar Stichworten als Hilfsmittel dienen.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Nicht zu viel anfangen und nicht zu Ende bringen. Lieber in einem durch die Artikel fertig schreiben und bis zu Veröffentlichung liegen lassen. Immer wieder von neuem anzufangen, kostet einfach zu viel Zeit.
Benutzt du eine To-Do List-App?
Nein, keine. Ich mache das alles über Notizbücher, vor allem mit dem Bullet Journal.
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne dass du nicht leben kannst?
Ich bin wohl viel zu sehr analog unterwegs, als mich an so ein Gerät zu ketten. Es gibt also wirklich keines, ohne das ich nicht leben könnte. Allerdings bin ich fast nie ohne Strickzeug und Buch unterwegs. Zählt das auch?
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Besser als alle anderen gibt es sicher nichts. Aber besser als die meisten anderen Menschen bin ich in Empathie. Ich spüre Schwingungen schon sehr lange, bevor andere es tun. Das ist für mich nicht immer lustig.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Meistens gar nichts. Ich bin den ganzen Tag über unterwegs und habe ständig Kontakt mit Kollegen und Kunden, da bin ich froh um jeden Moment der Ruhe.
Eher introvertiert oder extrovertiert?
Ich bin früher definitiv eher extrovertiert gewesen. Leider ging das an vielen Stellen nicht gut und ich habe schmerzhaft gelernt, dass es besser ist, sich zurück zu halten. Tatsächlich gehe ich nur noch sehr ungern in Situationen, in denen ich niemanden anderen kenne.
Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Ich bin definitiv ein Morgenmensch und schreibe auch meine Blogartikel immer morgens. Abends kann ich noch stricken oder lesen, aber mein Vorrat an Wörtern ist dann oft verbraucht.
Wer sollte diese Fragen noch beantworten?
Jeder, der das möchte. Ich habe da keine bestimmten Personen im Hinterkopf.
Der beste Rat den du je bekommen hast?
Wenn Du nichts zu sagen hast, Klappe halten.
Noch irgendwas Wichtiges?
Wenn man den Spaß verliert, sollte man aufhören und nicht versuchen, das Blog krampfhaft am Leben zu halten. Da kann man nur verlieren.

Bine vom Blog Was eigenes hat im Rahmen ihrer Aktion Schreibzeit in diesem Jahr darum gebeten, jeden Monat etwas zum Thema Bloggen zu schreiben. Das ist ein spannendes Thema und deswegen beteilige ich mich sehr gerne an dieser Aktion.

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Freitagsfüller

Freitagsfüller #519

1. Ich muss unbedingt meine Strickaufträge abarbeiten. In diesem Zusammenhang habe ich festgestellt, dass ich wirklich multitaskingfähig bin: ich kann sinnlos Zeit verschwenden, unproduktiv sein, alles aufschieben – und das alles gleichzeitig.
2. Mir geistert sehr viel durch den Kopf (das wenigstens davon hat überraschenderweise mit Stricken zu tun) und das schon seit einiger Zeit.
3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende ist ein frisches Brötchen vom Lieblingsbäcker mit Butter und Honig. Ein weich gekochtes Ei dazu wäre großartig. Gibt es aber alles nur sehr selten, weil wir meist schon frühstücken, wenn der Bäcker noch gar nicht auf hat.
4. Alle 7 Jahren verändert sich das Leben, sagt man ja. Im Augenblick ist das bei mir tatsächlich so, das ist mir noch nie wirklich aufgefallen und ich denke, es bleibt auch noch bis auf weiteres.
5. Es ist immer schön, im Frühjahr der Natur dabei zuzusehen, wie sie langsam erwacht und die Vögel im Garten wie gute Freunde zu begrüßen.
6. Wie mein Leben wohl aussehen würde, wenn ich damals die Arbeitserlaubnis für Edinburgh bekommen hätte, naja, ist müßig darüber nachzudenken, aber trotzdem: da wäre ich jetzt gerne.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine leckere Pizza, morgen habe ich geplant, endlich meine Gardinen zu nähen und Sonntag möchte ich irgendetwas Schönes machen, mal schauen, was mir dazu einfällt!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 12 – 2019

Wie war das eigentlich bei Euch: wann habt Ihr angefangen zu stricken? Wer hat es Euch gezeigt? Gibt es Handarbeitstraditionen in Eurer Familie?

Ich kann mich gar nicht mehr an eine Zeit erinnern, in der ich nicht gehandarbeitet habe. Die Familiengeschichte erzählt, dass ich Stricken, Häkeln und Sticken schon konnte, bevor ich in die Schule kam. Gelernt habe ich vieles von meiner Mutter und den Rest von meiner Großmutter. Offensichtlich liegt da tatsächlich etwas in den Genen, denn in unserer Familie gab es in grauer Vorzeit mal einen Schäfer und gleich zwei Frauen der Familie hatten Handarbeitsgeschäfte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es gab auch einen Webstuhl, ich habe noch handgewebtes Leinen davon bei meinen Schätzen liegen. Einen Teil davon habe ich  mal zu einer Tischdecke für meine Mutter verarbeitet.
Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr dazu gelernt und beherrsche so Handarbeitstechniken, die fast schon in der Vergessenheit versinken. Richelieu-Stickerei, z.B. oder  Schwälmer Stickerei. Diese Dinge habe ich in der Phase gelernt, als ich zu Beginn der Neunziger Jahre, als meine Kinder noch ganz klein waren, mal keine Lust zum Stricken hatte (damals hatten fast alle Handarbeitsgeschäfte zugemacht, es war schwierig an gutes Material zu kommen und wenn es etwas gab, war es sehr teuer).
Ich habe die Wahl dieses Hobbies nie bereut. Beide Kinder haben sich mal mit Sticken, Stricken, Häkeln und Spinnen beschäftigt. Und während der Sohn kein Interesse daran zeigte, handarbeitet zumindest die Tochter nun auch gelegentlich. Mir war vor allem wichtig, dass sie wissen, dass man so etwas machen kann – wer weiß, wozu man so etwas noch einmal brauchen kann.

Montagsstarter

Montagsstarter 15 – 2019

  1. Vorbei geht so ein Wochenende immer viel zu schnell. Scheint, ich bin jetzt in einem Alter, in dem man mit einem Wochenende pro Woche nicht mehr auskommt *gg*.
  2. So viel Sonne ist nach den trüben Wintertagen einfach großartig.
  3. Ich habe so unendlich viele Ideen in meinem Creative Journal, dass ich oft überlege, ob ich das schaffe?
  4. Ohne Bücher ohne mich.
  5. Man soll ja immer aktiv zuhören, wenn jemand spricht, aber bei manchen Menschen fällt mir das echt schwer.
  6. Am Wochenende gab es Hähnchenbrustfilet mit Kartoffeln und Kohlrabi, als erste „richtige“ Mahlzeit nach dem Infekt hat es gut getan und war lecker.
  7. Ich freue mich auf das UFO-Stricken diese Woche, und dann steht noch der 85. Geburtstag meines Vaters an.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.

Freitagsfüller

Freitagsfüller #518

1. Ich genieße Musik mehr als es für Außenstehende erscheinen mag.
2. Ostern ist für mich ein ausgesprochenes Frühlingsfest.
3. Das erste Grün draußen hat immer einen ganz wunderbaren, zarten Farbton.
4. Wenn ich einen Snack möchte, nehme ich üblicherweise einen Apfel.
5. Bei meinem letzten Kinofilm, The Greatest Showman , musste ich tatsächlich ein wenig weinen zwischendrin und am Ende. – Oh, ich war ewig nicht im Kino, es wird mal wieder Zeit.
6. Wenn nur mal etwas Ruhe bei uns einkehren würde – ich würde so gerne mal ein wenig durchatmen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine gemütliche Sofa-Session, morgen habe ich geplant, Liegengebliebenes aufzuarbeiten und Sonntag möchte ich Zeit mit der Lieblingstochter verbringen!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 11 – 2019

Erst einmal muss ich  mich entschuldigen, weil die Dienstagsfrage in der vergangenen Woche kommentarlos ausgefallen ist. Leider gab es eine Reihe betrüblicher Vorkommnisse, die mit einem Stromausfall begannen (während ich dabei war, an dem vorbereiteten Beitrag noch Änderungen vorzunehmen) und mit einer Fahrt im Rettungswagen ins nächstgelegene Krankenhaus weitergingen, wo ich dann wegen einer sehr schweren Noro-Infektion drei Tage auf der Isolierstation lag. Nix, was die Welt braucht. Inzwischen bin ich wieder recht fit, nur die Dienstagsfrage war nach dem Stromausfall im Nirvana verschwunden.

Zur Zeit archiviere ich ja (ganz Bibliothekarin halt) meine Strickbücher und das Thema beschäftigt mich deswegen sehr. Nun bin ich neugierig: welches Strickbuch habt Ihr als letztes gekauft (oder geschenkt bekommen)? Könnt Ihr uns etwas darüber erzählen?

Das letzte Strickbuch, dass ich mir gekauft habe, ist von Judith Durant, Abnehmen und Zunehmen. Darin geht es um die verschiedenen Möglichkeiten, Maschen zu- und abzunehmen. Wie sieht welche Abnahmeform im Gestrick aus, wie kann ich das anders oder besser machen, so dass sich Abnahmen und Zunahmen in das Muster des Gestricks einfügen. Ich mag diese Technikbücher einfach, weil ich gerne noch dazu lerne. Insgesamt kaufe ich inzwischen aber nur noch selten Strickbücher, ich habe schon eine umfangreiche Sammlung und wäge inzwischen genau ab, was ich noch haben möchte und worauf ich verzichten kann.

Montagsstarter

Montagsstarter 14 – 2019

  1. Eben gerade erst hat das Jahr angefangen, nun ist schon wieder April.
  2. Planung ist bei mir gerade für die Katz, kommt eh alles anders – bin ein wenig frustriert.
  3. Habt ihr daran gedacht, die Uhren umzustellen? Ich werde sehr, sehr froh sein, wenn dieses Gedöns dann ab 2021 endlich wieder vorbei ist.
  4. Ich werde diese Woche noch wieder zu Kräften kommen müssen, aber das schaffe ich schon.
  5. So viel Teile für meine Opal-Restedecke, wie in den letzten zwei Wochen, habe ich schon sehr lange nicht mehr gestrickt, es bringt die Decke ein wenig voran.
  6. Auch wenn es draußen kalt ist, die Sonne scheint und der Frühling ist in Sicht, ich finde, das ist schön.
  7. Arbeiten und schlafen – man sieht, die Woche wird es keine weiteren Pläne geben.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.