Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 28 – 2019

Heute gibt es nur eine kurze Frage: Welche Randmasche bevorzugst Du? Und warum? 

Für die Randmasche hebe ich die erste Masche jeder Reihe ab und stricke die letzte Masche. Daraus ergibt sich ein glatter Rand, bei dem die Fäden am Ende der Reihe ein V ergeben. Bislang klappte das auch recht gut und ich mag diesen ordentlichen Rand. In der letzten Zeit war ich damit aber zunehmend nicht mehr zufrieden, möglicherweise hat sich meine Strickweise verändert. Der Rand wird mir einfach zu locker und wenn ich daraus Maschen aufnehme, beispielsweise um eine Ferse zu stricken, zieht sich das auseinander und sieht irgendwie unordentlich aus. Ich hatte schon länger geplant, mich mal mit dem Thema Randmaschen auseinander zu setzen und mir eine Übersicht zu basteln – dazu kann ich dann ja vielleicht auch Eure Antworten nutzen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 27 – 2019

Wie strickt Ihr neue Knäuel ab – von innen oder von außen? Wickelt Ihr das ganze Knäuel vielleicht erst um, um Knoten zu entdecken, oder auf eine Kone? Kullert Euer Knäuel während des Strickens über den Boden oder habt Ihr das irgendwo verstaut?

Im Normalfall stricke ich ein Knäuel von innen ab. Das Herausfischen des Fadens aus der Mitte ist allerdings immer eine Gradwanderung, es kommt schon häufig vor, dass mir die Hälfte des Knäuels mit rausflutscht und ich dann erst einmal einen Berg Wollkotze wickeln muss. Je nachdem, wie viel das ist, wickle ich dann manchmal das Knäuel mit einem Wollwickler neu auf – und stricke dann wieder von innen ab.
Nun gibt es aber eine Reihe von Knäueln, die so gewickelt sind, dass es schwierig ist, das Fadenende im Inneren zu finden, wie z.B. bei den Zauberbällen. Die stricke ich dann tatsächlich auch von außen ab, lege das Knäuel dann aber entweder in eine Schale oder stecke es auf einen Wollabwickler. Das funktioniert recht gut, ist für mich dann aber kein Mitnahmegestrick mehr.
Auf Konen habe ich meine Wolle noch nie gewickelt, ich hätte da auch gar keine. Und um im Vorfeld schon einen Knoten zu entdecken, habe ich auch noch nie ein Knäuel umgewickelt.

Gesticktes

Summer Stitchalong

Auch wenn wenig Zeit ist, beim Summer Stitchalong von Petersilie und Co möchte ich doch gerne mitmachen. Dazu passt dann auch, dass ich vor ein paar Tagen, im Rahmen vom Pailletten – Perlen – Plunder – Frickelalong einige Stickutensilien von Petersilie und Co. gewonnen habe. Inzwischen sind auch die bestellten Zutaten eingetroffen und ich kann mich an die Arbeit machen.
Gwinn
Geplant habe ich, eine Canvas-Tasche mit den Seerosen zu besticken, die als Idee von Petersilie und Co in einem Tutorial vorgestellt wurde. Wenn ich denn schon mal das passende Material frei Haus geliefert bekomme, dann mache ich das auch. Und auch wenn ich schon sehr viele verschiedene Stickereien kenne und gemacht habe, das Sticken mit Organza gehörte bisher nicht dazu. Ich bin sehr gespannt.

 

Freitagsfüller

Freitagsfüller # 534

1. Wo ist er denn, der einzelne Strang Wolle, den ich schon seit längerem suche?

2. Das sagt wohl jede Mutter: meine Kinder sind ganz einzigartig .

3. Wenn es ruhig ist, gefällt mir das gut und ich komme auch zur Ruhe.

4. Grillfleisch schmeckt am besten mit Mango Chutney.

5. Mein Herz ist pumperlgesund und trotzdem ganz oft schwer.

6. Weil ich immer noch viel räume und krame, ist ständig Chaos im Wohnzimmer .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die dann hoffentlich eintretende Urlaubsstimmung, morgen habe ich geplant, endlich mal wieder Ordnung im Haus zu schaffen und Sonntag möchte ich mal nicht stricken, sondern auf der Terrasse sitzen und lesen!

Den Freitagsfüller gibt es immer auf dem Blog von Barbara. Vielen Dank für den unermütlichen Einsatz und die vielen Impulse.

Blogliebe

Blogliebe: Bloggst Du an fixen Tagen? Zu welcher Uhrzeit schreibst Du am liebsten? Ist eine Routine beim Bloggen wichtig?

Na, da habe ich mir ja reichlich Zeit gelassen, der Juni ist doch schon längst vorbei. Aber der Vollständigkeit halber reiche ich den angefangenen, aber leider nicht rechtzeitig zu Ende geschriebenen Beitrag nach.

Da ich ja nur Gelegenheitsbloggerin bin, schreibe ich nur selten an fixen Tagen. Meine eigene Reihe „Die verstrickte Dienstagsfrage“ schreibe ich vor, wenn ich Zeit dazu habe. Dann versuche ich beim Montagsstarter von Antetanni und Martin dabei zu sein und den Freitagsfüller rechtzeitig zu schreiben. Das klappt häufig, aber nicht so oft, wie ich es gerne hätte. Alle anderen Beiträge schreibe ich tatsächlich auch, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet, veröffentliche sie dann aber nur selten sofort, sondern schiebe sie geplant an bestimmte Stellen. Im Hintergrund schlummern diverse Entwürfe, an denen ich gelegentlich weiter schreibe und die auch dann veröffentlicht werden, wenn ich sie für fertig erkläre.

Wann immer es geht, schreibe ich am Vormittag, so früh wie möglich. Ich bin definitiv ein Morgenmensch und dann auch am leistungsfähigsten. Im Laufe des Tages prasseln die unterschiedlichsten Dinge auf mich ein, bei der Arbeit, im Privatleben, und von anderen Seiten, denen ich mich nur schwer oder gar nicht entziehen kann. Der Kopf ist dann schon nicht mehr frei für Dinge, die ich eigentlich nur aus Spaß an der Freude mache. Leider wird sich an dieser Situation auch in der nächsten Zeit nicht viel ändern, so dass ich immer irgendwie mit den Gegebenheiten jonglieren muss. Das Blog leidet darunter, was mich ärgert. Aber es hilft ja nichts, ich muss zusehen, dass ich alles geschafft kriege, was unumgänglich ist und mir die Zeit, die dann vielleicht noch übrig ist, geschickt einteilen. Leider sieht es im Moment so aus, als würde der Anteil meiner freien Zeit noch weniger werden, weil Änderungen ins Haus stehen. Aber das nur am Rande.

Routinen sind immer hilfreich, weil man sich daran entlang hangeln kann. Leider habe ich es noch nicht wieder geschafft, Routinen zu entwickeln. So passiert es eben auch, das Beiträge, die längst hätten fertig sein sollen, noch im Hintergrund schlummern. Aber ich arbeite daran.

Bine vom Blog Was eigenes hat im Rahmen ihrer Aktion Schreibzeit in diesem Jahr darum gebeten, jeden Monat etwas zum Thema Bloggen zu schreiben. Das ist ein spannendes Thema und deswegen beteilige ich mich sehr gerne an dieser Aktion.

Die verstrickte Dienstagsfrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 26 – 2019

Was macht Ihr mit einem Knoten, der im Knäuel auftaucht? Strickt  Ihr einfach darüber hinweg und verstrickt Ihr ihn so, dass er auf der nicht-sichtbaren-Seite des Strickstücks verschwindet? Oder schneidet oder dröselt Ihr den Knoten auf, und vernäht die Fäden dann später?

In der Regel löse ich den Knoten und stricke, wenn das geht, mehrere Maschen mit beiden Enden des Fadens. Das hält sehr gut und fällt für gewöhnlich nicht auf – außer man strickt mit sehr dicker Wolle. Wenn das nicht geht, vernähe ich die Fäden auf der Rückseite.
Früher habe ich auch gelegentlich gnadenlos über Knoten hinweg gestrickt, aber musste dann mehrmals erleben, dass sich der Knoten dann doch löst und es ein unschönes Loch gibt. Seitdem gebe ich mir mehr Mühe, wenn es um Knoten geht.
Besonders ärgerlich finde ich übrigens, wenn das Garn einen Rapport hat und es nach dem Knoten dann mit der falschen Farbe weitergeht.

 

Montagsstarter

Montagsstarter 29 – 2019

  1. Ich mag keinen Knoblauch, vor allem deshalb nicht, weil ich ihn nicht gut vertragen kann. 
  2. Wenn ich so an meine gesundheitliche Verfassung denke, dann graut es mir manchmal ein wenig vor der Zukunft.
  3. Ich habe meine Zweifel, ob in der Politik in diesem Land alles so mit rechten Dingen zugeht.
  4. Aber wir müssen jetzt vor allem in Gedanken bei Sebastian sein, der sehr schwer verletzt im Krankenhaus liegt und ihm fest alle verfügbaren Daumen drücken, dass sich klärt, was ihm zugestoßen ist und dass er wieder ganz gesund wird.
  5. Samstag und Sonntag, also am nächsten Wochenende, muss ich einige Vorkehrungen für den  Montag treffen, an dem sich den Tag über verschiedene Handwerker die Klinke in die Hand geben werden.
  6. Was ist bloß mit dem Wetter losNicht, dass ich wirklich traurig wäre über die angenehmen Temperaturen, aber dieses Auf-und-Ab finde ich ein wenig anstrengend und wenn man so registriert, wie angespannt viele Mitmenschen sind, geht das nicht nur mir so. 
  7. Die vielen Termine und viel von diesem unsäglichen Haushaltsgedöns möchte ich diese Woche schaffen und freue mich außerdem auf Freitag, weil das der letzte Arbeitstag vor meinem Urlaub ist.

Den Montagsstarter gibt es jede Woche bei Antetanni, die ihn in Kooperation mit Martin erstellt. Vielen Dank den Beiden für diese tolle Idee.